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Corona-Infos für Uni-Mitglieder mit Familie

Corona-Kinderkreis mit Masken
Foto: Elisa Saresera

Studierende und Beschäftigte der Philipps-Universität mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen stehen bereits ohne eine Pandemie vor großen Herausforderungen bei der Organisation ihres Alltags. Doch während der momentan herrschenden Corona-Pandemie und den tiefgreifenden Beschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen wächst der Druck und die Belastung der Familien stetig.

Auf dieser Seite finden Sie gezielt zusammengestellte Informationen für Uni-Mitglieder mit Familienverantwortung,die Ihnen einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und  Unterstützungsmöglichkeiten geben sollen.

Rubriken dieser Seite:

Kinderbetreuung während der Corona-Pandemie (28.04.2021)

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Finanzielles für Familien während der Corona-Pandemie (27.10.2021)

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Informationen für Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen (18.04.2021)

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Fahrdienst zum Impfzentrum - Ein weiteres Angebot der Marburger Corona-Hilfe (15.02.2021)Fahrdienst zum Impfzentrum - Ein weiteres Angebot der Marburger Corona-Hilfe (15.02.2021)

    Die Corona-Hilfe der Stadt Marburg unterstützt Marburger/innen bei der Vereinbarung für einen Impftermin. Damit eine Impfung nicht daran scheitert, dass jemand nicht selbst dorthin fahren oder gefahren werden kann, bietet die Stadt für Bürger/innen der ersten Impfgruppe auch individuelle Fahrten zum Impfzentrum an.

    Der Fahrdienst wird zunächst für die Impfberechtigten der ersten Impfgruppe angeboten. In dieser Impfgruppe sind vor allem Bürger/innen, die über 80 Jahre alt sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Impfung in Marburg oder im regionalen Impfzentrum in Heuchelheim vereinbart wurde. Die Impf-Lots/innen sind montags bis freitags von 10 bis 12.30 Uhr bei der Corona-Hilfe-Hotline unter 06421 201-2000 oder per E-Mail an erreichbar.

    Bei den Fahrten wird streng auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen geachtet:
    - Im Fahrzeug herrscht Maskenpflicht.
    - Zwischen Fahrgastraum und Fahrer/in ist eine Trennscheibe montiert.
    - Die Fahrzeuge werden nach jeder Fahrt desinfiziert.
    - Alle Personen werden einzeln zum Impftermin gefahren, die Mitnahme einer Begleitperson ist möglich.

    Weitere Unterstützungsangebote der Stadt Marburg finden Sie auf der Seite zum Corona-Virus in Marburg:
    https://www.marburg.de/portal/seiten/corona-virus-hier-finden-sie-informationen-der-stadt-marburg-im-ueberblick-900002158-23001.html

    Pressemeldung zum Corona-Fahrdienst:
    https://www.marburg.de/portal/meldungen/spies-eine-impfung-darf-nicht-am-weg-zum-impfzentrum-scheitern--900007441-23001.html?bereich=1&rubrik=900000004

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Corona-Hilfsangebote der Stadt Marburg (15.02.2021) Corona-Hilfsangebote der Stadt Marburg (15.02.2021)

    Die Corona-Pandemie schränkt bereits seit fast einem Jahr das Leben jedes Einzelnen ein. Insbesondere Personen einer Risiko-Gruppe stoßen dabei immer wieder auf die Herausforderung, ihre Angelegenheiten möglichst ohne erhöhtes Ansteckungsrisiko zu erledigen.

    Die Stadt Marburg hat für all jene, die Unterstützung benötigen, einige Corona-Hilfsangebote ins Leben gerufen:

    1. Corona-Hilfe-Hotline

    Alle Corona-Hilfsangebote der Stadt Marburg können über die eigens eingerichtete Corona-Hotline angefragt werden. Auch Menschen, die ein offenes Ohr zum Zuhören oder eine Gesprächsperson suchen, erhalten hier weitere Kontaktmöglichkeiten. Unter der

    Telefonnummer 06421 201-2000 oder per E-Mail an

    können Sie montags bis freitags zwischen 10 und 12:30 Uhr Ihre Kontaktdaten und Ihr Anliegen hinterlassen und werden dann am Nachmittag zwischen 13 und 16 Uhr zurückgerufen.

    2. Corona-Nachbarschaftshilfe

    Den Wocheneinkauf zu erledigen oder einen Brief zur Post zu bringen, kann für Angehörige einer Risikogruppe gefährlich sein. Um diese Menschen bestmöglich zu schützen, haben sich viele Freiwillige zusammengefunden, die Ihre Mitbürger/innen unterstützen möchten. Über die oben genannte zentrale Corona-Hilfe-Hotline werden Helfende und Menschen, die Hilfe benötigen, zusammengebracht. Ein Team nimmt die Anmeldungen entgegen, informiert Helfende und Hilfesuchende unter anderem über Datenschutz und über Verhaltensleitlinien und vermittelt sie dann untereinander. Die Freiwilligen und die Hilfesuchenden können dann selbst miteinander in Kontakt treten und sich absprechen.

    3. Impflotsen unterstützen

    Sie brauchen Unterstützung bei der Terminvereinbarung zum Impfen und der Anfahrt zum Impfzentrum? Über die Corona-Hilfe-Hotline erreichen Sie die Impflotsen der Stadt Marburg. Die Impflotsen rufen Sie am Nachmittag zurück und beantworten Fragen zum Impfen und unterstützen Sie telefonisch bei der Online-Terminvereinbarung.

    4. Fahrdienst zum Impfzentrum:

    Die Stadt Marburg unterstützt ältere Mitbürger/innen der ersten Impfgruppe, die nicht selbst oder mit Hilfe von Angehörigen, Bekannten oder Nachbar/innen zu ihrem Impftermin im Impfzentrum kommen können. Über die Corona-Hilfe-Hotline können Sie einen kostenfreien Fahrdienst buchen.
    Pressemeldung der Stadt Marburg: https://www.marburg.de/portal/meldungen/spies-eine-impfung-darf-nicht-am-weg-zum-impfzentrum-scheitern--900007441-23001.html?bereich=1&rubrik=900000004

    5. Corona-Website der Stadt Marburg:

    Auf dieser Seite informiert die Stadt Marburg über all ihre Corona-spezifischen Themen, wie die hier erwähnten Hilfsangebote, Informationen zu Öffnungszeiten und Terminen bei der Stadtverwaltung, über Angebote für Gewerbetreibende oder für Schülerinnen und Schüler:
    https://www.marburg.de/portal/seiten/corona-virus-hier-finden-sie-informationen-der-stadt-marburg-im-ueberblick-900002158-23001.html

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Verlängerung der Erweiterung der "Dienstleistungen bis zur Haustür" in Hessen bis 30.06.2021 (18.04.2021) Verlängerung der Erweiterung der "Dienstleistungen bis zur Haustür" in Hessen bis 30.06.2021 (18.04.2021)

    Anlässlich der durch das Coronavirus (COVID 19) ausgelösten Pandemie wird das Leistungsangebot der Unterstützungsleistungen im Alltag bis zum 30.06.2021 um die sogenannten „Dienstleistungen bis zur Haustür“ erweitert, die im Rahmen des Entlastungsbetrages in Anspruch genommen werden können.

    Hierzu zählen insbesondere: Einkauf von Waren des täglichen Lebens, Holen und Bringen der Wäsche von und zur Reinigung, Anlieferung von Speisen, Übernahme von Botengängen, Organisation und Erledigung von Behördengängen und Behördenangelegenheiten und Organisation erforderlicher Arztbesuche. Pflegebedürftige können so auch während der Corona-Pandemie wichtige und notwendige Unterstützung erhalten – Unterstützung, die nicht zwingend einen unmittelbaren Kontakt erfordert.

    Dienstleistungen bis zur Haustür können sowohl von bereits anerkannten Anbieterinnen und Anbietern als auch von ehrenamtlichen Personen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe erbracht werden.

    Bereits anerkannte Anbieterinnen und Anbieter können die sogenannten Dienstleistungen bis zur Haustür ohne Weiteres erbringen. Es bedarf keiner zusätzlichen Anerkennung durch die nach Landesrecht zuständigen Behörde

    Ehrenamtliche Personen, die Dienstleistungen bis zur Haustür im Rahmen der Nachbarschaftshilfe anbieten möchten, haben zu beachten, dass sie mit der pflegebedürftigen Person nicht bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert sein und nicht mit ihr in einer häuslichen Gemeinschaft leben dürfen. Bei Einhaltung der genannten Voraussetzungen gelten die Angebote automatisch als anerkannt.

    Die Anbieterinnen und Anbieter von Dienstleistungen bis zur Haustür haben zum Schutz vor Infektionen und Gesundheitsgefahren geeignete Vorkehrungen zu treffen. Insbesondere haben sie geeignete Hygienemaßnahmen auf der Grundlage der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sicher zu stellen.

    Wie bei anderen Ausgaben für Unterstützungsleistungen im Alltag auch, müssen die Ausgaben für Dienstleistungen bis zur Haustür durch den Pflegebedürftigen bei der Pflegekasse nachgewiesen werden, bevor sie ersetzt werden. Dazu haben die Anbieterinnen und Anbieter dem Pflegebedürftigen am Ende jedes Kalendermonats eine Abrechnung der erbrachten Leistungen zur Vorlage bei der Pflegekasse auszuhändigen. Aus der Abrechnung muss hervorgehen, dass sie für Dienstleistungen bis zur Haustür erfolgt sowie Datum und Gegenstand der Leistungserbringung.

    Quelle Sozialnetz Hessen: https://www.pflege-in-hessen.de/formen-der-pflege/pflege-zuhause/unterstuetzungsleistungen-im-alltag/

    Allgemeine Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zum Entlastungsbetrag:
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/entlastungsbetrag.html

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen "Zusammenhalten in dieser Zeit" - Das Podcast-Angebot der BAGSO für ältere Menschen (16.12.2020) "Zusammenhalten in dieser Zeit" - Das Podcast-Angebot der BAGSO für ältere Menschen (16.12.2020)

    Gezielte Themen-Schwerpunkte während der Corona-Pandemie zum Anhören .

    Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen - vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. Sie fördert ein differenziertes Bild vom Alter, das die vielfältigen Chancen eines längeren Lebens ebenso einschließt wie Zeiten der Verletzlichkeit und Pflegebedürftigkeit.

    Mit ihrem Podcast "Zusammenhalten in dieser Zeit" richtet sich die BAGSO gezielt an ältere Menschen, aber auch an deren pflegende Angehörige. In regelmäßigen Beiträgen werden Themen aufbereitet, die für die älteren Generationen während der Corona-Pandemie interessant sind, wie z. B. Patientenverfügung, Wohnen und Wohngemeinschaft, Kontakte pflegen, Einkaufen während der Pandemie, gesunde Ernährung etc. 

    Zum BAGSO-Podcast "Zusammenhalten in dieser Zeit"

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Verlängerung der Anpassungen für Familien mit Pflegeverantwortung während der Corona-Pandemie (18.04.2021) Verlängerung der Anpassungen für Familien mit Pflegeverantwortung während der Corona-Pandemie (18.04.2021)

    Erleichterungen bei akuter Arbeitsverhinderung, (Familien-)Pflegezeit und Unterstützungsgeldern.

    Nicht nur Familien mit Kindern sehen sich während der Corona-Pandemie vor große Herausforderungen gestellt. Pflegende Angehörige benötigen ebenfalls weiterhin flexible Unterstützungsangebote. Daher wurden die Akuthilfen für pflegende Angehörige bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Die Verlängerung ist Teil des "Gesetzes zur Fortgeltung der die epidemische Lage von nationaler Tragweite betreffenden Regelungen", welches am 30. März 2021 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde.

    Weitere Informationen: https://www.wege-zur-pflege.de/corona

    Das Bundesseniorenministerium hat ein Paket mit akuten Hilfsmaßnahmen verabschiedet, das unter anderem folgende Punkte enthält:

    1. Akute Arbeitsverhinderung für bis zu 20 Tage möglich: Auch wer schon die ursprünglich verfügbaren 10 Tage für einen zu pflegenden Angehörigen beantragt hat, kann erneut eine Freistellung aufgrund von akuter Arbeitsverhinderung beantragen, wenn diese durch die Corona-Pandemie entstanden ist.

    2. Verlängerung des Pflegeunterstützungsgeldes ebenfalls auf 20 Tage: Parallel zur Verlängerung der akuten Arbeitsverhinderung kann das Pflegeunterstützungsgeld als entsprechende Lohnersatzleistung für 20 Tage beantragt werden.

    3. Änderungen bei der Familienpflegezeit und Pflegezeit: Wer noch Restzeiten zur Verfügung hat, die nicht über eine Gesamtzeit von 24 Monaten hinausgehen, kann diese noch einsetzen. Auch die Antragsfrist für die Familienpflegezeit hat sich von 8 Wochen auf 10 Tage verkürzt. Unter bestimmten Umständen kann darüber hinaus die Mindestarbeitszeit von 15 Stunden während der Familienpflegezeit unterschritten werden.

    4. Anpassung des Zinslosen Darlehens: Wer aufgrund der Corona-Pandemie Lohnausfälle hat, kann bei der Beantragung und Berechnung des zinslosen Darlehens diese Monate ausklammern lassen.
     
    Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten zur Akuthilfe für pflegende Angehörige des Bundesseniorenministeriums. Auch die Verbraucherzentrale hat eine umfangreiche Infoseite zu "Corona - Was, wenn die Hilfe zu Hause neu organisiert werden muss" erstellt.

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Informations- und Kontaktmöglichkeiten (17.06.2021)

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Unterstützungsangebote für Familien (27.10.2021)

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