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Geschlechter- und diversitätssensible Sprache und Führungskultur

Wordcloud im generischen Femininum
Bild: Nina Schumacher

Sprache macht im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar oder - je nach Kontext - unsichtbar. Als tägliches Kommunikationsmittel formt sie damit gesellschaftliche Realitäten. Eine gender- und diversitätssensible Sprache sorgt dafür, dass alle, die gemeint sind, sich auch entsprechend angesprochen fühlen können.

Statt allgemeingültige Regeln zu formulieren, möchten wir an dieser Stelle v.a. zum reflektierten und wertschätzenden Umgang mit Sprache anregen. Die untenstehende Liste lädt dazu ein, sich mit der Thematik vertraut zu machen und möchte sowohl erste Einblicke als auch praktische Tipps zum Umgang mit sprachlicher Vielfalt geben. Dazu gehört selbstverständlich auch eine gewisse Fehlertoleranz: Wichtig ist, dass ich mir Gedanken über meinen Sprachgebrauch mache und offen für Änderungen bleibe - alles andere ist dann Übungssache.

Ähnliches gilt für ein kollegiales Miteinander, das von gegenseitigem Respekt und der Anerkennung von Vielfältigkeit und verschiedenen Erfahrungshorizonten und Ressourcen getragen sein soll. Eine gender- und diversitätsgerechte Führungskultur kann dabei helfen, substantiell das Arbeitsklima zu verbessern und eine Kultur der Wertschätzung zu etablieren. Darüber hinaus hilft sie im Wettbewerb um die besten Köpfe, Personalauswahl so zu gestalten, dass implizite und oft unbewusste Vorurteile (implicit bias) möglichst gut reflektiert und damit abgebaut werden können.

Nützliche und humorvolle Praxishinweise für die konkrete Umsetzung geschlechtersensibler Sprache gibt es außerdem hier: