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Gesamtprojekt

Mit unserem Projekt Für ein richtig gutes Studium, das von 2012 bis 2020 mit Mitteln aus dem Qualitätspakt Lehre finanziert wird, wollen wir die Studienbedingungen an der Philipps-Universität Marburg kontinuierlich und nachhaltig verbessern.
Dabei legen wir den Fokus auf:

  • Die Unterstützung beim Übergang von der Schule zur Universität
  • Die Verbesserung von Beratung, Betreuung und Lehre trotz steigender Studierendenzahlen

Mehr Schülerinnen und Schüler interessieren sich für ein Studium und auch die Hochschulen öffnen sich neuen Zielgruppen. Somit steigt die Zahl der Studierenden an der Philipps-Universität Marburg und die Gruppe der Lernenden wird heterogener. Gezielte Informationen über Studiengänge und Berufsmöglichkeiten erhöhen die Chancen für ein erfolgreiches Studium. Zusätzlich können Studieninteressierte mit Online-Tests selbst überprüfen, wie gut ein bestimmter Studiengang zu ihnen passt (Online-Self-Assessments). Studentische Teamer/innen erleichtern in den Studieneinführungswochen den Studienbeginn.

Wir setzen abgeordnete Lehrer/innen ein, die im Bereich der grundständigen Veranstaltungen lehren und den Übergang von der Schule zur Universität erleichtern. Auf der Peerebene unterstützen studentische Tutor/innen das Lernen in veranstaltungsbegleitenden Tutorien oder themenspezifischen Praktika. Ein weiteres Teilprojekt berät die Fachbereiche, wie sie Qualitätssicherung in Studiengängen umsetzen können. Zur Sicherung und Erhöhung der Lehrqualität hält die hochschuldidaktische Weiterbildung eine moderne Angebotspalette für Lehrende und auch Studierende bereit. Die Offerte reicht von fächerspezifischen, fächerübergreifenden bis zu individualisierten Veranstaltungen.

Nachhaltigkeit des Projekts

An unseren Zielen werden wir bis Ende 2020 mit insgesamt sieben (1. Förderperiode) bzw. sechs (2. Förderperiode) Maßnahmen gemeinsam mit den Fachbereichen, Zentren und der Verwaltung der Philipps-Universität Marburg arbeiten.

Im geförderten Zeitraum werden nachhaltige Verfahren, Prozesse und Maßnahmen entwickelt. Diese sind so konzipiert, dass sie nach dem Förderzeitraum in die vorhandenen Strukturen integriert werden können. Zum Teil sind sie nicht weiter nötig, da es sich um Entwicklungsarbeit oder um die einmalige Klärung spezifischer Fragen handelt.

Projektevaluation

Rechtliche Bestimmungen für Evaluationen

Evaluationen, die im Rahmen des Projekts durchgeführt werden, richten sich nach den folgenden Satzungen und Gesetzen:
Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vom 4.5.2016
- Hessisches Hochschulgesetz (HHG) vom 14.09.2009
- Satzung der Philipps-Universität Marburg zum Schutz personenbezogener Daten bei Evaluationsverfahren vom 27. April 2004
- Satzung zur Evaluation von Studium und Lehre an der Philipps-Universität Marburg vom 15. August 2011

Evaluationsverfahren

Evaluationen und Befragungen werden sowohl als klassische Paper-Pencil-Befragungen als auch in Onlineverfahren durchgeführt. In beiden Fällen werden persönliche Daten absolut vertraulich behandelt und können von keinem Dritten eingesehen werden. Eine Zuordnung der Antworten zu Personen ist nicht möglich. Somit ist die Anonymität der Befragungsteilnehmer/innen zu jeder Zeit gewährleistet. In Absprache mit dem Datenschutzbeauftragten der Philipps-Universität erfolgt die Speicherung und Auswertung der gewonnenen Befragungsdaten nur für Projektzwecke. Die Ergebnisse der Befragung werden ausschließlich in aggregierter Form aufbereitet, ausgewertet und präsentiert. Während des gesamten Prozesses werden die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes sowie alle anderen datenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten.

Evaluationsanlässe und Ergebnisnutzung

- Studierende und Lehrende werden befragt, um die Studieninformationen für teilnehmende Studiengänge zu optimieren. Die Ergebnisse und deren Verwendung werden mit den Verantwortlichen der Studiengänge abgestimmt. Sie fließen etwa in die Gestaltung von Studiengangwebseiten und Online-Self-Assessments
ein.
- Wir befragen Studienanfänger/innen nach ihren Erfahrungen in der Studieneinführungswoche. Die Ergebnisse werden an die Fachschaften zurückgemeldet.
- Hochschuldidaktische Maßnahmen werden von Teilnehmer/innen evaluiert, um das Angebot kontinuierlich zu verbessern.
- Studierende evaluieren Studiengänge und Module, um die Qualitätssicherung in Studiengängen zu fördern. Die Befragungen erfolgen in Absprache mit den Studiengangverantwortlichen.
- In einigen Fällen werden Ergebnisse innerhalb des Projektes ausgetauscht, um die Menge der Datenerhebungen sinnvoll zu reduzieren und Dopplungen zu vermeiden.


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Impressum

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17037 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.