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Die Philipps-Universität Marburg und die Behringwerke im 20. und 21. Jahrhundert

Beteiligte und Zielgruppe

Federführend beteiligt an dem Projekt sind neben Prof. Dr. Christian Kleinschmidt (FB 06/Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Prof. Dr. Sven Opitz (FB 03/Soziologie), Prof. Dr. Malte Hagener (FB 09/Medienwissenschaften) sowie Prof. Dr. Stephan Becker (FB 20/Virologie). Weitere Projektbeteiligte aus unterschiedlichen Statusgruppen, Qualifikationsstufen (Masterstudierende, Doktoranden, Habilitanden) und Fachbereichen widmen sich aus der Perspektive der beteiligten Fächer der Geschichte und Entwicklung des Verhältnisses zwischen der Philipps-Universität und den Behringwerken über einen Zeitraum von etwa 100 Jahren. Die Zielgruppe dieses interdisziplinären Projektes besteht neben den Wissenschaftlerkolleg/innen der einzelnen Fächer (Geschichte, Politikwissenschaft, Soziologie, Medienwissenschaften, Medizin etc.) und Statusgruppen vor allem in den Studierenden unterschiedlicher Fachbereiche sowie einer breiten Öffentlichkeit.

Ziel

Im Rahmen des Projektes soll im Sommersemester 2020 ein Workshop durchgeführt werden, auf dem die ersten Ergebnisse der Forschungen vorgestellt und ausgetauscht werden. Untersuchungsgegenstände werden neben der Geschichte des Unternehmens Behringwerke vor und nach dem Zweiten Weltkrieg auch Fragen von Forschung und Entwicklung etwa auf dem Gebiet der Medizin bzw. der Virologie sein, Aspekte der Kooperation zwischen Universität und Unternehmen, Fragen der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, der medialen Darstellung und Kommunikation des Unternehmens, der Entwicklung universitärer Institute sowie die Darstellung wichtiger Persönlichkeiten (Emil v. Behring) etc. Als Materialgrundlage dient u.a. das Archiv der Behringwerke, welches vor etwa zehn Jahren von der UMR übernommen und dessen Bestände inzwischen weitgehend verzeichnet wurden.

Anlässlich des Workshops werden neben den Referentinnen und Referenten der Philipps-Universität auch externe Gäste eingeladen, die im Umfeld dieses Themas arbeiten. Daran anschließend werden erste Ergebnisse im Rahmen einer Vortragsreihe präsentiert, die sich vor allem an Studierende sowie an ein breiteres, interessiertes Publikum wenden. Schließlich ist geplant, einen Themenband zu publizieren, der Texte aus den unterschiedlichen Fachbereichen zu einem interdisziplinär ausgerichteten Werk vereint und der damit auch einen Beitrag zur Außendarstellung der Philipps-Universität leistet.

Zeitrahmen

Das Projekt beginnt im Frühjahr 2020 mit den Vorbereitungen des Workshops, der dann für den Sommer 2020 vorgesehen ist. Dieser bildet zugleich die Grundlage für die genannte Vortragsreihe im WS 2020/21 und die Publikation. Wenn die Manuskriptabgabe bis Ende 2020 erfolgt, kann der entsprechende Themenband im Frühjahr Jahr 2021 erscheinen.

Grundsätzlich vorstellbar ist, dass die anvisierten Aktivitäten auch in Zukunft fortgesetzt werden, sei es in Form eines weiteren interdisziplinären Austauschs, auch zu anderen Themen und Untersuchungsgegenständen, die dann möglicherweise auch noch weitere Fachbereiche der Philipps-Universität mit einbeziehen, sei es in Form eines größeren interdisziplinären Forschungsprojektes (DFG-Projekt).

Ansprechersonen

(FB 06, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte)