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Klausurtagung zur Gründung eines „Zentrums für digitale Methoden in den Geistes- und Sozialwissenschaften“

Foto: Lukas Hoffmann
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Beteiligte und Zielgruppe

Das geplante Zentrum für digitale Methoden in den Geistes- und Sozialwissenschaften wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus mehreren Fachbereichen (01, 02, 03, 05, 06, 09, 10, 12, 19 und 21), verschiedenen Zentren (u.a. Foto Marburg, Deutscher Sprachatlas) und den Infrastruktureinrichtungen (Universitätsbibliothek, Hochschulrechenzentrum) getragen. Zudem sind externe Partnereinrichtungen wie das Herder-Institut beteiligt. Das Zentrum wird sich an alle Statusgruppen richten.
An der Klausurtagung nehmen primär Professorinnen und Professoren der angesprochenen Fachbereiche sowie wissenschaftliche und technisch-administrative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teil.

Ziel

Die Verwendung digitaler Methoden und die Nutzung digitaler Forschungsdaten hat in den Geistes- und Sozialwissenschaften deutlich zugenommen. Damit haben sich auch neue Herausforderungen für diese Disziplinen ergeben. Um diesen zu begegnen, soll in Marburg ein „Zentrum für digitale Methoden in den Geistes- und Sozialwissenschaften“ gegründet werden.
Zur Initiierung des Gründungsprozesses wurde die Förderung einer Klausurtagung beantragt. Diese verfolgt das Ziel, die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Infrastruktureinrichtungen miteinander zu vernetzen und gemeinsam inhaltliche Eckpunkte für das geplante Zentrum auszuarbeiten.

Ablauf/Durchführung

Die Klausurtagung ist als Mischung aus Plenarveranstaltung und Workshops konzipiert. Im Plenum wird ein Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Digital Humanities und der Computational Social Sciences geboten, zudem werden Good Practice-Beispiele diskutiert.
Die zweite Hälfte der Klausurtagung findet in vier Arbeitsgruppen statt, die sich unterschiedlichen Aspekten des geplanten Zentrums widmen:

1. Interdisziplinäre Forschung
2. Konzept für einen Masterstudiengang,
3. Maßnahmen für die infrastrukturelle Unterstützung von Forschenden
4. Formale Struktur des Zentrums.

Im Anschluss an die Tagung sollen die Arbeitsgruppen weiter an diesen Feldern arbeiten. Zudem wird nochmals offen und breit zur Mitarbeit eingeladen.

Zeitrahmen

Die geförderte Klausurtagung findet am 18. und 19. Januar 2018 statt. Sie ist als Auftakt eines längeren Prozesses zur Etablierung eines Zentrums für digitale Methoden in den Geistes- und Sozialwissenschaften geplant. In der Klausurtagung werden sich mehrere Arbeitsgruppen konstituieren, die den Prozess inhaltlich weiterführen.

Ansprechpersonen

Stefan Schulte

Tel.: 06421-28 25 092

Mittlerweile liegt der Bericht zu diesem Vorhaben vor. Eine Zusammenfassung finden Sie auf den Seiten über unsere "Durchgeführten Veranstaltungen".