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iGEM Marburg 2018 - Förderung der Infrastruktur für die Teilnahme am internationalen Studierendenwettbewerb iGEM 

Beteiligte

iGEM (international Genetically Engineered Machine) ist ein jährlich ausgetragener, internationaler Wettbewerb der synthetischen Biologie. Hauptsächlich richtet er sich an naturwissenschaftlich orientierte Studierende. Da neben der Forschung aber auch Geld eingeworben und Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird (i.e. Human Practices), können sich auch Studierende anderer Fächer beteiligen.
Das Team 2018 besteht aktuell aus 18 Studierenden, die in sechs Studiengängen an vier Fachbereichen (Biologie, Chemie, Physik und Informatik) studieren.
Die Studierenden arbeiten mit Professor/innen und Arbeitsgruppenleiter/innen der Universität, von Synmikro, sowie dem Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie zusammen. Als Advisor sind Doktorand/innen und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen beteiligt.

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Ziel

Die UMR 2027-Fördergelder sollen für den Aufbau einer langfristig tragfähigen Infrastruktur für die Teilnahme am Wettbewerb verwendet werden.
Dieses Jahr mussten viele Teamressourcen für grundlegende Planungen, Raumsuche, die Einrichtung von Laborplätzen, Sponsorensuche und ähnliche Aufgaben aufgebracht werden. Um die Teilnahme am Wettbewerb nachhaltig zu erleichtern, soll ein Raum eingerichtet und ausgestattet werden, der dem Team als Arbeits- und Lagerraum zur Verfügung steht. Dort kann das Team an Wettbewerbs-Präsentationen und der Website arbeiten, Besprechungen abhalten und Pläne schmieden. Auch Materialien können dort dauerhaft gelagert werden, so dass sie auch den Teams der kommenden Jahre zur Verfügung stehen. Außerdem kann ein fester Raum andere Studierende motivieren, sich iGEM anzuschauen und sich gegebenenfalls zu beteiligen. Weiterhin wird versucht, ein bleibendes Labor zu organisieren, so wie es an anderen Universitäten für iGEM vorhanden ist.

Ablauf/Durchführung

  • Mit Planung und Teamfindung wurde bereits im November begonnen. Die Teilnahme an iGEM kann in mehreren Studiengängen in Modulen anerkannt werden. Sie ist eine Möglichkeit für Studierende, ein eigenes wissenschaftliches Projekt auszuarbeiten und zu lernen, wie selbstorganisierte Forschung wirklich aussieht. Studierende können so bereits im Studium über den Tellerrand hinaus schauen.
  • Den iGEM-Raum werden wir so bald wie möglich einrichten, um ihn schnell und effektiv nutzen zu können.
    Neben der Umsetzung des Laborprojekts „Vibrio natriegens“ planen wir gerade unser „Human Practice Projekt“. Es wird dafür eine Kooperation mit der Blista und anderen Marburger Schulen geben.
  • Vom 22.-24. Juni veranstalten wir hier in Marburg ein Meetup, zu dem alle deutschen iGEM Teams eingeladen sind.
  • Bis Mitte Oktober werden wir unser Labor Projekt beenden und die Ergebnisse für alle sichtbar online präsentieren.
  • Schließlich fliegen wir zur Abschlusspräsentation ans MIT nach Boston. Mit unserem Projekt „Vibrio natriegens“ treten wir beim Giant Jamboree gegen etwa 300 Teams aus der ganzen Welt an.

Zeitrahmen

Die Planung des Projektes begann im November 2017 mit der Zusammenstellung des Teams. Das Finale des iGEM Wettbewerbes findet im Oktober 2018 statt.

Ansprechpersonen

Das Team: iGEM Marburg 2018 ()
Betreuer: Prof. Dr. Gert Bange ()

Weitere Informationen

iGEM Marburg Homepage