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Leibeserziehung und Sport in der Universitätsgeschichte von 1924 bis 1974. Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Auftaktveranstaltung zu einer systematischen Aufarbeitung des Themas

Beteiligte und Zielgruppe

Das Projekt wird durchgeführt von Prof. Dr. Ralf Laging (Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Sportwissenschaft und Motologie), Prof. Dr. Eckart Conze (Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaft, Seminar für Neuere Geschichte) und Dr. Alexander Priebe (Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Sportwissenschaft und Motologie) und wendet sich an Studierende, Doktorand/innen, Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und Professor/innen mit Bezügen zum genannten Forschungsthema.

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Foto: gemeinfrei

Ziel

Historisch bedeutsame Ereignisse des Instituts für Leibesübungen sollen als Teil der Marburger Universitätsgeschichte für die weiterführende Forschung vorbereitet und aufgeklärt werden; ein Auftaktworkshop wird durchgeführt. Folgende Themen werden bei dieser erstmaligen Zusammenarbeit der beiden Professuren der beteiligten Fachbereiche im Vordergrund stehen:

1. Welche Bedeutung hatte das Marburger Institut für die Einführung der vollakademischen Turn- und Sportlehrerausbildung in Deutschland in der Weimarer Republik, deren nationalsozialistische Umgestaltung nach 1933 und der Neugründung in der Bundesrepublik nach Kriegsende?
2. Wie konnte Marburg 1933 durch die Einbindung des Hochschulinstituts für Leibesübungen (HIfL) zur „Sportuniversität Marburg“ werden und wie gestalteten sich die Kooperationen mit den Fakultäten auf der Ebene der Wissenschaft (z.B. mit der Medizin oder der Psychologie)?
3. Wie ist die enge Zusammenarbeit mit dem Amt für Körperliche Erziehung in Berlin einzuschätzen und wie wurde die Hochschulsportordnung vom 31.10.1934 an der Marburger Universität umgesetzt?
4. Welche Aufgabe hatte das HIfL in Marburg bei der Vorbereitung und Durchführung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin?

Ablauf/Durchführung

August – September 2018

  • Vorbereitung von Forschungsthemen
  • Einladung von 4 bis 6 Expertinnen und Experten zu Vorträgen
  • Vorbereitung von Auswertungsmaterial aus historischen Dokumenten
  • Organisation der Auftaktveranstaltung

Oktober 2018

  • Ausarbeitung des Workshopkonzepts mit den anleitenden Expertinnen und Experten

22.-24. November 2018

  • Durchführung des 3-tägigen Workshops

Dezember 2018 und folgende Jahre

  • Weiterführung der Forschungsfragen in Lehrveranstaltungen
  • Vorbereitung von Anträgen zur Forschungsförderung und zu Forschungsarbeiten

Ansprechpersonen

Prof. Dr. Ralf Laging (), Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Sportwissenschaft und Motologie
Prof. Dr. Eckart Conze (), Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaft, Seminar für Neuere Geschichte
Dr. Alexander Priebe (), Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Sportwissenschaft und Motologie