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ver.di an der Uni: Wer wir sind – wofür wir stehen

Foto: Heike Häuser

Sachkundig, stark und nah dran an den Kolleginnen und Kollegen: ver.di ist die verlässliche Interessenvertretung der Lohnabhängigen an der Philipps-Universität. Die Beschäftigten in Technik und Verwaltung sowie in Forschung und Lehre schaffen durch ihre Arbeit die Grundlage für attraktive Studienbedingungen und erfolgreiche Wissenschaft. Als große und kampferprobte Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst setzen wir uns dafür ein, dass diese beruflichen Leistungen durch gute Arbeitsbedingungen und auskömmliche Löhne gefördert werden. Wir engagieren uns für eine zukunftsfähige, solidarische Gesellschaft und für ein Bildungssystem, in dem sich jeder seinen Fähigkeiten und Neigungen gemäß entfalten kann. Dafür treten wir unter anderem im Senat und im Personalrat ein. Eure Unterstützung sichert unseren Erfolg.
 

 

Wachsende Verantwortung erfordert gute Arbeitsbedingungen

Professionell agierendes Personal in Technik, Verwaltung und im wissenschaftlichen Mittelbau nimmt in steigendem Maße eine Schlüsselstellung in der Universität ein: bei Planung, Betrieb und Wartung der Infrastruktureinrichtungen, beim Einwerben und Verwalten von Budgets, bei der Anbahnung und Pflege von Kooperationen, der administrativen oder inhaltlichen Betreuung der Studierenden und auf vielen anderen strategischen Aktionsfeldern.

Hochschullehrer können dies nicht leisten. Sie sind mit Forschung und Lehre mehr als ausgelastet; ihre je spezifische wissenschaftliche Expertise qualifiziert sie in keiner Weise für Aufgaben in Verwaltung und Technik, die ganz eigene organisatorische und kommunikative Fertigkeiten erfordern. Professorinnen und Professoren verfolgen in der Hochschulpolitik oftmals partikuläre oder sogar divergierende Interessen; zudem stehen die Anforderungen einer wechselhaften wissenschaftlichen Karriere der notwendigen Kontinuität in der universitären Selbstverwaltung entgegen.

Statusgruppen mit zunehmender Bedeutung

Es obliegt den technisch-administrativen Beschäftigten sowie dem wissenschaftlichen Mittelbau, das gemeinsame, zielgerichtete Auftreten der heterogenen hochschulpolitischen Akteure gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu organisieren. Es ist kein Zufall, dass sich die wissenschaftssoziologische Forschung seit Kurzem der Gruppe der Hochschulprofessionellen annimmt und der Hochschullehrerverband hilflos beklagt, den Universitätsverwaltungen wachse immer mehr Bedeutung zu. 

Hochqualifizierte Verwaltungsfachleute und der wissenschaftliche Mittelbau halten die auseinander strebenden Gliederungen der Hochschulen zusammen, gestalten erfolgreiche Antworten auf die steigenden Anforderungen von Politik und Gesellschaft und gewährleisten Kontinuität in einem Umfeld, das stark von Wandel und Wechsel geprägt ist. Sie bereichern die Universität durch zukunftsweisende Initiativen, sorgen für kontinuierliche Organisationsentwicklung, beraten die Hochschulleitung und pflegen den Austausch mit Kollegen in anderen Einrichtungen.

ver.di kämpft für gute Bildung

Wo sich Professorinnen und Professoren bei der Bearbeitung von Spezialproblemen in einer zunehmend kleinteiliger differenzierten Wissenschaftslandschaft zu verlieren drohen, nehmen sich die Hochschulprofessionellen der Aufgabe an, den Fortschritt des Bildungswesens im Zusammenhang mit der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung zu gestalten. Zum professionellen Selbstmanagement der technisch-administrativen Bschäftigten und des wissenschaftlichen Mittelbaus gehört daher gewerkschaftliches Engagement, durch das sie sich vernetzen, gemeinsam ihre Rechte vertreten und ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, indem sie sich in aktuelle Debatten einmischen.

Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, sind verbesserte Arbeitsbedingungen unerlässlich; die dauerhafte Leistungsfähigkeit von Technik, Verwaltung und wissenschaftlichem Mittelbau erfordert insbesondere

  • eine auskömmliche Bezahlung
  • größere Selbständigkeit und Eigenverantwortung
  • bessere personelle Ausstattung, um der Arbeitsverdichtung entgegenzusteuern sowie
  • die Möglichkeit zur Fortbildung und beruflichen Weiterentwicklung
  • in attraktiven, unbefristeten Arbeitsverhältnissen
  • Dafür treten ver.di-Gewerkschafterinnen und -Gewerkschafter innerhalb der Philipps-Universität sowie gegenüber den politischen Verantwortlichen ein. 

ver.di-Homepage: www.verdi.de/
ver.di-Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung: http://biwifo.verdi.de/
ver.di Mittelhessen: http://mittelhessen.verdi.de/