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Glossar 

Das Glossar wird laufend aktualisiert. Ihnen fehlen wichtige Informationen oder Sie haben Verbesserungsvorschläge? Melden Sie sich gerne bei Frau Oldemeier (anna_lena.oldemeier@verwaltung.uni-marburg.de).

Akkreditierung

Akkreditierungsgegenstand ist der Kombinationsstudiengang; jedes Haupt-/Nebenfach ist ein Teilstudiengang.

  • Begutachtung der gesamten neuen Studienstruktur der Philipps-Universität Marburg als Konzept. 
  • Begutachtung der angebotenen Fächer (Teilstudiengänge) in mehreren inhaltlichen Bündeln.
  • Die Ergänzung weiterer Fächer (Teilstudiengänge) ist durch weitere Begutachtung möglich.

Akkreditierungsgegenstand ist der Kombinationsstudiengang. Die Hochschulen stellen durch ihr jeweiliges Qualitätsmanagement sicher, dass die Studierbarkeit in allen möglichen Fächerkombinationen gegeben ist. (§32 Abs. 2 der hessischen Studienakkreditierungsverordnung (StakV HE))

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Allgemeine Bestimmungen

Die Allgemeinen Bestimmungen befinden sich derzeit in Vorbereitung und werden voraussichtlich am 29.04.21 in der Universitätskonferenz sowie am 05.05.21 und 16.06.21 im Senat diskutiert. Die beschlossene Fassung werden Sie hier finden.

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Auslandsstudium

Ein organisiertes Auslandsstudium von einem Semester soll sich ohne Semesterzeitverlängerung in das Studium integrieren lassen. In der Prüfungsordnung eines Haupt- und Monofaches soll markiert sein, welches Semester sich am besten eignet. Es ist möglich und wünschenswert, dass Studierende auch im Nebenfach Leistungen aus einem Auslandsaufenthalt einbringen bzw. einen Auslandsaufenthalt über die Lehreinheiten des Nebenfachs planen.

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Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit soll grundsätzlich im Hauptfach verfasst werden. In Ausnahmefällen soll die Möglichkeit eingeräumt werden auf Antrag die Bachelorarbeit im Nebenfach zu absolvieren. Eine Lehreinheit, die eine Bachelorarbeit im Nebenfach anbietet, stellt sicher, dass mit den 48 LP für das Fach und die 12 LP für die Bachelorarbeit genügen, um einen Zugang zu einem konsekutiven Masterangebot in Marburg zu erhalten. Die Möglichkeit der Bachelorarbeit im Nebenfach muss vorab grundsätzlich geprüft und in der Prüfungsordnung verankert sein. Die Studierenden müssen in diesem Fall einen entsprechenden Antrag an den Prüfungsausschuss des Nebenfachs stellen und an einer Beratung teilnehmen. Sie müssen im Nebenfach individuell beraten werden, auch zu möglichen Folgen, beispielsweise für einen Anschlussmaster. Zwischen individuellem Haupt- und Nebenfach muss eine schriftliche Kommunikationsschleife erfolgen und dokumentiert werden. Die Möglichkeit, die Bachelorarbeit im Nebenfach zu verfassen, erhöht nicht den Curricularwert des Nebenfachs. Die Bachelorarbeit bleibt kapazitär dem Hauptfach zugeordnet.

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Einschreibung

Die Einschreibung erfolgt in Teilstudiengänge. Zu wann eine Einschreibung erfolgen kann, regelt die jeweilige Studien- und Prüfungsordnung.

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Fachsemesterzählung

Einschreibung in Haupt- und Nebenfach mit getrennter Fachsemesterzählung.

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Kombinationsstudiengang

Wählen Studierende aus einer größeren Zahl zulässiger Fächer für das Studium einzelne Fächer aus, ist jedes dieser Fächer ein Teilstudiengang als Teil eines Kombinationsstudiengangs. (§32 Abs.1 der hessischen Studienakkreditierungsverordnung (STakV HE)). Die Haupt- und Nebenfächer dieser beiden Kombinationsstudiengänge sind Teilstudiengänge. Die Philipps-Universität Marburg wird zwei Kombinationsstudiengänge anbieten: einen sechssemestrigen und einen achtsemestrigen Bachelorstudiengang.

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Leitbild Lehre

Das Leitbild Lehre basiert auf den Prinzipien Vielfalt (Sichtbarkeit und Vernetzung aller Fachperspektiven), Klarheit (klare Vermittlung individueller Gestaltungsmöglichkeiten), Fachlichkeit (hohe Fachliche Qualifikationen), Einfachheit (niedriger Verwaltungs- und Beratungsaufwand).

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Leitlinien für Bachelorstudiengänge

Die Leitlinien schaffen einen verbindlichen Rahmen für die Gestaltung der neuen Studiengänge und Planungssicherheit für die Fachbereiche. Außerdem sind sie als Vorstufe der neuen Allgemeinen Bestimmungen für Studien- und Prüfungsordnungen der Philipps-Universität zu verstehen, die jetzt überarbeitet werden.

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Marburg Modul

Ein offenes Lehr-Forschungs- und Interaktionsformat der Philipps-Universität, das Raum für interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen und Herausforderungen schaffen möchte. Die Themen werden von sogenannten Projektsponsor/innen eingebracht, die Bearbeitung der Projekte geschieht in weitestgehend selbstorganisierten interdisziplinären studentischen Teams. Die Projektsponsor/innen leiten das Team in der ersten Projektphase an und begleiten es während des Semesters. Mit seiner fächerübergreifenden Ausrichtung passt das Marburg-Modul ideal in den Bereich Marburg Skills und Interdisziplinarität, deshalb ist es insbesondere hier zu finden.

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Marburg Skills

Verbindlicher Bereich für alle Bachelorstudiengänge mit einem Umfang von 18LP. Davon können maximal 6LP im  zentralen Bereich erworben werden und müssen mindestens 12LP aus den fachlichen (dezentralen) Bereichen kommen.

Zu den zentralen Bereichen gehören u.a. Sprachen, Scientific Writing, Projektmanagement, Berufsvorbereitung, IT-Kompetenzen, gesellschaftliche und interkulturelle Kompetenzen.

Fachliche (dezentrale) Bereiche werden von den einzelnen Fachbereichen angeboten. Sie dienen der Erweiterung des fachlichen Wissens, ohne das es im Kerncurriculum steht. Sie ähneln den aktuellen Profilmodulen.

Alle Leistungspunkte aus den Marburg Skills müssen für die Studierenden frei wählbar sein und sind unbenotet.

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Moduldauer

In der Regel umfassen Module maximal zwei aufeinanderfolgende Semester; in besonderen begründeten Ausnahmefällen kann sich ein Modul auch über mehr als zwei Semester erstrecken. Module eines Nebenfachs sollen in einem Semester studierbar sein.

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Modulform

Module werden als Basismodule, Aufbaumodule, Vertiefungsmodule, Praxismodule und Abschlussmodule angeboten. Die Allgemeinen Bestimmungen werden hier die finale Form bestimmen.

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Modulgröße

Im Interesse der Studierbarkeit soll die Modulgröße durch 3 teilbar sein und im Regelfall 6 LP oder 12LP umfassen, dies gilt insbesondere für Module, die in einem Austauschverhältnis mit anderen Studiengängen stehen. Um eine adäquate und belastungsangemessene Prüfungsdichte von maximal 6 Prüfungen pro Semester zu gewährleisten, sollten Module mit 3LP nur in begründeten Ausnahmefällen erlaubt sein.

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Modulprüfung

Geplant ist aktuell eine Prüfung pro Modul. Die Allgemeinen Bestimmungen werden hier die finale Form bestimmen. Weiteres auch unter Prüfungen.

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Organisation der Marburg Skills

Die Organisation der Marburg Skills wird ausschließlich über Drittmittel finanziert, die Budgets der Fachbereiche werden nicht angerührt. Die Aufgabe besteht in der Verwaltung des Bereichs, die Qualitätssicherung und Beratung der Fachbereiche. Der Organisationseinheit ist ein Beirat angegliedert, dieser setzt sich aus der Studienkonferenz zusammen. Zu seinen Funktionen gehören Genehmigungsprozesse und Qualitätskontrollen des zentralen Bereichs, er unterstützt bei wissenschaftlichen und universitären Entscheidungen, setzt Kriterien für Anerkennungen fest, trifft Ausnahmeentscheidungen und begleitet Evaluationen.

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Prüfungen

Hochschulprüfungen werden aufgrund von Prüfungsordnungen abgelegt, die als Satzungen erlassen und vom Präsidium genehmigt werden. Die für die jeweiligen Prüfungsverfahren übereinstimmend geltenden Regelungen werden von den Hochschulen durch Satzung (Allgemeine Bestimmungen für Prüfungsordnungen) festgelegt.

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Prüfungsordnung

Jeder Monostudiengang erhält eine eigenständige Prüfungsordnung. Jedes Hauptfach und/oder Nebenfach als Teilstudiengang erhält eine eigene Prüfungsordnung. Einzelne Fächer, die als Haupt- und Nebenfach angeboten werden, werden in einer gemeinsamen Ordnung geregelt. Näheres regeln die Leitlinien und die Allgemeinen Bestimmungen.

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Rahmenordnung für die Bachelorstudiengänge

Siehe Allgemeine Bestimmungen. Auf Basis dieser werden Prüfungsordnungen erlassen bzw. überarbeitet.

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Studienstruktur

Pro Studienjahr werden 60 LP vergeben, d.h. 30 pro Semester. Abweichungen im Rahmen von bis zu 3 LP sind möglich, sollten aber innerhalb eines Studienjahres ausgeglichen werden. Für eine ausgewogene Arbeitsbelastung über den Studienverlauf hin ist Sorge zu tragen. Für einen Leistungspunkt wird eine Arbeitsbelastung (workload) der Studierenden in Präsenz- und Selbststudium von 25 bis maximal 30 Stunden angenommen. Die konkrete Festlegung, wie viele Arbeitsstunden innerhalb der Bandbreite einem Leistungspunkt zugrunde liegen, erfolgt in den Prüfungsordnungen.

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Teilstudiengang

Die Haupt- und Nebenfächer des Kombinationsstudiengangs sind Teilstudiengänge. In den Leitlinien auch Hauptfachteilstudiengang und Nebenfachteilstudiengang genannt.

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Zeitplan

Der aktuelle Zeitplan sieht einen Start der beiden Kombinationsstudiengänge mit den Teilstudiengängen sowie der neuen und überarbeiteten Monostudiengänge zum Wintersemester 2022/2023 vor.

Spätestens Anfang 2022 müssen konkrete Prüfungsordnungen für die Teilstudiengänge auf Basis der Allgemeinen Bestimmungen den Gremienweg durchlaufen haben.

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Zusatzkonto

Ein sogenanntes Zusatzkonto soll es in Zukunft geben, jedoch noch nicht zum Start 2022/23.  Geplant für die Zukunft ist, dass Studierende die Möglichkeit erhalten, zusätzliche Qualifikationen über die 180LP bzw. 240LP hinaus zu erwerben und so auch ihren breiteren Interessen nachgehen können. Dieses Konto soll auch den Wechsel eines Faches ohne Verlust der erbrachten Leistungen ermöglichen. Die Studierenden sollen zukünftig dann bis zu 30LP erwerben können. Diese Qualifikationen gehen nicht in die Bewertung ein, können jedoch auf dem Transcript of Records ausgewiesen werden.

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