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Studienstrukturreform der Bachelorstudiengänge

Seit dem Herbst 2018 arbeitet die Philipps-Universität Marburg an einem Leitbild Lehre, woraus sich im Prozess die Arbeit an einer Studienstrukturreform entwickelt hat. Dabei wurde an verschiedene Veränderungsbedarfe in den Strukturen der Bachelorstudiengänge angeknüpft. Im Prozess wurden Arbeitsgruppen installiert, die an verschiedenen Teilbereichen arbeiten und deren Zwischenergebnisse mit der Studienkonferenz sowie weiteren Gremien rückgekoppelt wurden und werden. Zentrale Koordinationsstelle des Prozesses ist die im Dezember 2019 vom Präsidium eingesetzte Lenkungsgruppe Studienstruktur.

Studienstruktur

Die Grafik zeigt vier Balken, die die unterschiedlichen Studiengangvarianten abbilden: 1. 6-semestriger Monostudiengang (150 LP fachliche Inhalte + 18 LP überfachliche und Schlüsselkompetenzen + 12 LP Bachelorarbeit), 2. 8-semestriger Monostudiengang (210 LP fachliche Inhalte + 18 LP überfachliche und Schlüsselkompetenzen + 12 LP Bachelorarbeit) 3. 6-semestrige Hauptfach-Nebenfach-Kombination (102 LP Hauptfach + 48 LP Nebenfach + 18 LP überfachliche und Schlüsselkompetenzen + 12 LP Bachelorarbeit) 4. 8-semestrige Hauptfach-Nebenfach-Kombination (102 LP Hauptfach + 48 LP Nebenfach + 48 LP Nebenfach + 12 LP Interdisziplinarität + 18 LP überfachliche und Schlüsselkompetenzen + 12 LP Bachelorarbeit)
Grafik: Katja John

Die angestrebte neue Studienstruktur sieht vor, dass alle Bachelorstudiengänge der Philipps-Universität eine gemeinsame Rahmenprüfungsordnung erhalten sollen. Es soll sechs- und achtsemestrige Bachelorstudiengänge geben, die sich darüber hinaus in ihrer Form unterscheiden: Monostudiengänge mit festgelegten Inhalten und durch die Studierenden individuell wählbare Kombinationen aus Haupt- und Nebenfächern. Die Abstufung der Fächergrößen soll dabei 150 bzw. 210 LP (Monostudiengang), 102 LP (Hauptfach) und 48 LP (Nebenfach) betragen. Verbindlicher Bestandteil aller Bachelorstudiengänge soll ein Modul aus überfachlichen Inhalten und Schlüsselkompetenzen (18 LP) sein, das aus zentralen und dezentralen Angeboten gespeist wird. Für Qualitätssicherung, Beratung der Fachbereiche und Koordination der Angebote soll ein Zentrum für Schlüsselkompetenzen eingerichtet werden.

Zielsetzung

Dadurch sollen die Stärken des Marburger Angebots besser zur Geltung gebracht und gleichzeitig Schwächen behoben werden. Mit einem flexiblen Studienangebot mit einer klar umrissenen Vielfalt an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten soll die Attraktivität des Studiums in Marburg erhöht werden. Durch die klarere Kommunikation können dann mehr Studieninteressierte mit einer besseren Passung zwischen Angebot und Erwartung angesprochen werden. Die Bündelung in unterschiedliche Fächergrößen stärkt darüber hinaus die Fokussierung auf fachliche Studieninhalte in den „exportierenden“ Fächern und erhöht die Sichtbarkeit insbesondere der kleineren Fächer und Studienschwerpunkte. Durch die neuen Freiheiten und flexiblen Gestaltungsspielräume gewinnt das Studium schließlich an Innovationsfähigkeit und fördert die Entwicklung neuer interdisziplinärer Fächer und Studiengänge.

Aktueller Stand

Am 19.02.2020 wurde vom Senat der Philipps-Universität die Erarbeitung einer gemeinsamen Rahmenprüfungsordnung beschlossen, die zum Wintersemester 2021/2022 in Kraft treten soll. Diese wird durch fächerspezifische Bestimmungen ergänzt.

Momentan wird an den Fachbereichen ausgearbeitet, welche Studienfächer in welcher Form in die zukünftige Studienstruktur eingebracht werden sollen. In den Arbeitsgruppen stehen vor allem Konkretisierungs- und Umsetzungsfragen im Vordergrund. Der Start des Studiums nach der neuen Struktur ist für das Wintersemester 2022/23 vorgesehen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Am Prozess beteiligte ArbeitsgruppenAm Prozess beteiligte Arbeitsgruppen

    • AG Studierbarkeit (ausgelaufen) (Prof. Dr. Ulrich Winter, FB 10)
    • AG Schlüsselkompetenzen (Prof. Dr. Kati Hannken-Illjes, FB 09)
    • AG Starthilfe (Untergruppen: Streckung/ Orientierung) (Dr. Astrid Brandis-Heep, FB 17)
    • AG Kommunikation (Prof. Dr. Evelyn Korn, Vizepräsidentin Studium und Lehre)
    • Task Force Operatives (Daniela Lanz, Dez. III B1)
    • AG Marburg-Modul (Prof. Dr. Elisabeth Schulte, FB 02)
    • AG Reorganisation Sprachenzentrum (Prof. Dr. Evelyn Korn, Vizepräsidentin Studium und Lehre)
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Zusammensetzung der Lenkungsgruppe StudienstrukturZusammensetzung der Lenkungsgruppe Studienstruktur

    • Vertreter/innen der Natur- und Lebenswissenschaftlichen Fachbereiche:
      Prof. Dr. Hajo Holzmann (FB 12)
      Prof. Dr. Gert Bange (FB 15)
      Prof. Dr. Nina Farwig (im Tandem mit Astrid Brandis-Heep, FB 17)
      Prof. Dr. Dr. Thomas Brenner (FB 19)
    • Vertreter/innen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Fachbereiche:
      Prof. Dr. Torsten Wulf (FB 02)
      Prof. Dr. John Kannankulam (im Tandem mit Prof. Dr. Alexander Becker, FB 03)
      Prof. Dr. Inken Schmidt-Voges (FB 06)
      Prof. Dr. Ulrich Winter (im Tandem mit Prof. Dr. Carmen Birkle, FB 10)
    • (Fach-)Studienberatung:
      Dr. Antje van Elsbergen (FB 03) (im Tandem mit Dr. Dietrich Göttlicher, FB 15)
    • Studierende:
      Moritz Gömann (FSK) und Sebastian Hauck (FSK)
    • AG Schlüsselkompetenzen:
      Prof. Dr. Kati Hannken-Illjes (FB 09) (im Tandem mit Prof. Dr. Carina Peter, FB 19)
    • Task Force Operatives:
      Jochen Fischer (Dez. III)
    • Studiengangentwicklung:
      Daniela Lanz/Carmen Schmidt (Dez. III B1)
    • Qualitätssicherung:
      Dr. Mathis Heinrich (Dez. III B3)
    • Hochschulkommunikation:
      Tanja Dersch (HK6)
    • Internationalisierung:
      Petra Kienle (Dez. VI A1)

Prozessbegleitung

Anna Lena Oldemeier
Tel.: +49 6421 28-26766
E-Mail:

Dr. Britta Förster
Tel.: +49 6421 28-26768
E-Mail: