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Allgemeine Informationen zu Prof. Dr. Horn


Prof. Dr. iur. Hans-Detlef Horn (geb. 1960) promovierte (1989) und habilitierte (1998) an der Universität Bayreuth bei Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Schmitt Glaeser (Zweitgutachter jeweils Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Häberle). Die Dissertation behandelt die "Experimentelle Gesetzgebung unter dem Grundgesetz" (Berlin 1989); die Habilitationsschrift geht über "Die grundrechtsunmittelbare Verwaltung. Zur Dogmatik des Verhältnisses zwischen Gesetz, Verwaltung und Individuum unter dem Grundgesetz" (Tübingen 1999). Im Wintersemester 1998/99 und im Sommersemester 1999 vertrat er an der Ludwig-Maximilians-Universität München den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Kirchenrecht und Deutsches Staat- und Verwaltungsrecht. Seit 1. Oktober 1999 lehrt er an der Philipps-Universität Marburg Öffentliches Recht.

Die Forschungsinteressen von Prof. Dr. Horn liegen sowohl in den Bereichen des Staats- und Verfassungsrechts als auch auf den Gebieten des Verwaltungsrechts sowie des Europa- und Völkerrechts.

Die Dissertation über die "Experimentelle Gesetzgebung unter dem Grundgesetz" (1989) nahm die mit der Entwicklung der Telekommunikation in den 1980er Jahren aufkommende Praxis der Erprobungsgesetzgebung zum Anlass, diese Form der Kodifizierung einer grundlegenden verfassungsrechtlichen und gesetzgebungstheoretischen Würdigung zu unterwerfen.

Die Habilitationsschrift "Die grundrechtsunmittelbare Verwaltung" (1999) unternimmt einen Vorstoß in Richtung auf ein neues Verständnis der staatlichen Gewaltenteilung und -verteilung als eines Prinzips, das die demokratische und die grundrechtliche Legitimität des staatlichen Handelns organisiert. Aufgezeigt wird dies an der Funktion der öffentlichen Verwaltung und der Stellung des Verwaltungsrechts in der Staats- und Verfassungsordnung der Gegenwart.

Staats- und verfassungs(rechts)theoretische wie -dogmatische Grundlagenforschungen widmen sich u.a. dem staatlichen Gewaltmonopol und der bürgerlichen Friedenspflicht, dem Verhältnis von Staat und Gesellschaft, dem Grundsatz der Gewaltenteilung, dem Republikprinzip, der Stellung der Verbände im Verfassungsstaat, dem Demokratieprinzip, dem Wahlrecht, der Funktion der Öffentlichkeit im demokratischen Gemeinwesen, der rechtsstaatlichen Vergangenheitsbewältigung, dem Recht auf Privatsphäre, den Grundrechten, der europäischen Integration.

Ferner beschäftigt sich Prof. Dr. Horn u.a. mit Fragen des Europarechts, des Bau- und Raumordnungsrechts, des öffentlichen Wirtschaftsrechts, des Sicherheits- und Polizeirechts, des Finanzdienstleistungsrechts, des Hochschulrechts.

Auf der Grundlage bestehender Cooperation Agreements oder universitärer Partnerschaftsabkommen fördert Prof. Dr. Horn die internationale Zusammenarbeit (Studentenaustausch, Dozentenaustausch, wissenschaftliche Symposien und Projekte), insbesondere mit der Baltischen Föderalen Universität Immanuel Kant Kaliningrad/Königsberg in Ostpreussen und mit mehreren Universitäten in China (Wuhan, Nanjing, Hangzhou). Er ist Gastprofessor an der Kant-Universität Kaliningrad, an der Universität Wuhan und an der Nanjing University of Finance and Economics. Beim DAAD ist er berufenes Auswahlkommissionsmitglied.

Prof. Horn war vom WS 2010/11 bis einschließlich SS 2014 zunächst Prodekan, sodann Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaften. Er ist Mitglied der Kommission zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens und der Grundordnungs-Kommission der Philipps-Universität. 2015/16 wirkte er in der Arbeitsgruppe zur Satzung und Gründung der universitätsinternen Kommission "Forschung und Verantwortung" mit.

Er war von 2003 bis 2010 im zweiten Hauptamt Richter am Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel.

Von 2004 bis 2014 war er Vorsitzender, seither ist er Stellvertretender Vorsitzender des Landesverbands Hessen im Deutschen Hochschulverband und Vertreter der Verbandsgruppe Marburg.

Zuletzt aktualisiert: 03.04.2017 · Petra Kuehn

 
 
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