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Was ist Institutionenökonomie?

„Institutionen definieren die Spielregeln einer Gesellschaft. Sie sind die von Menschen geschaffenen Restriktionen, welche zwischenmenschliche Interaktionen formen. Sie strukturieren die Anreize des Austausches, ob politisch, sozial oder ökonomisch.” (Douglass North, 1990, freie Übersetzung)

Das obige Zitat öffnet einen breiten Zugang zur Institutionenökonomie. In der Tat hat das Wort „Institutionen“ mehrere Bedeutungen. So bezeichnet es große Organisationen ebenso wie Traditionen, Systeme, Regeln oder Politiken und umfasst diverse Konzepte, wie Märkte, Gesetze, Währungen oder Verträge. Die Institutionenökonomie richtet den Blick auf das Gesamtgefüge aus formellen und informellen Institutionen.

Unsere Forschung widmet sich folgenden Fragen mit formal-theoretischen und empirischen Methoden:

  1. Wie reagieren Individuen auf die Anreizstruktur, die das institutionelle Gefüge vorgibt?
  2. Welche Konsequenzen hat das individuelle Verhalten im Aggregat?
  3. Wie werden die Institutionen von individuellen Präferenzen, Vorstellungen und Verhalten geprägt?
  4. Inwieweit werden die Institutionen einer Gesellschaft, deren „Spielregeln“ sie definieren, den Interessen der Gesellschaft gerecht?
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Zuletzt aktualisiert: 21.07.2015 · Brenneke, Kai

 
 
Fb. 02 - Wirtschaftswissenschaften

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Tel. +49 6421-28-23196, Fax +49 6421-28-28974, E-Mail: macie@wiwi.uni-marburg.de

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