Direkt zum Inhalt
 
 
Bannergrafik (Völkerkunde)
 
  Startseite  
 
Sie sind hier:» Universität » Gesellschaftswissenschaften und Philosophie » Vergleichende Kulturforschung » Kultur- und Sozialanthropologie

Willkommen am Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie!

Philipp Naucke AnthroLab 2017/18

Am Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie in Marburg wird sowohl Lehre wie auch Forschung betrieben. Für Studierende besteht durch Lehrforschungsprojekte, Rechercheteams und die angebotenen Kolloquien die Möglichkeit, in enger Anlehnung an aktuelle Forschungsaktivitäten des Fachgebietes eigene Forschungsinteressen und Erfahrungen angeleitet zu entwickeln und in einem kreativen Umfeld zu entfalten. Für Studierende wird der Bachelorstudiengang Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft sowie der Masterstudiengang Kultur- und Sozialanthropologie angeboten. Nach dem Abschluss des Masterstudiums bzw. des alten Magisterstudiums besteht die Möglichkeit zur Promotion. Die Kultur- und Sozialanthropologie in Marburg legt besonderen Wert auf ...weiterlesen






Kooperation
zwischen Fachgebiet und Yukpa-Gemeinden in Kolumbien
Kooperation Yukpa
Foto: Ernst Halbmayer, Esneda Saavedra Restrepo, Anne Goletz

Nach bereits einigen Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit wurde diesen Sommer eine offizielle Kooperationsvereinbarung zwischen zwei Yukpa-Gemeinden und dem Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie geschlossen. Die Yukpa-Gemeinden Iroka und Sokorpa liegen in dem Gebirge Serranía del Perijá im Bundesstaat Cesar in Nordwest-Kolumbien. Ernst Halbmayer, Esneda Saavedra Restrepo (Gouverneurin Sokorpa) und Alfredo Peña Franco (Gouverneur Iroka) freuen sich über die Formalisierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Bildung. Zum Auftakt der Kooperation wurde ein Workshop zum Thema Schulbildung und Muttersprache veranstaltet. Die Kooperation wird insbesondere auch in dem DFG-Projekt „Sprache und Mythen der Yukpa“ (2016-2021) weitergeführt und ausgebaut werden.


AnthroLab Programm Wintersemester 2017/18
Anthro Programm 17_18

In Kooperation mit dem Zentrum für Konfliktforschung und dem Forschungsnetzwerk Envisioning Peace | Transforming Conflict widmet sich die Vortragsreihe in diesem Wintersemester der aktuellen Situation in Kolumbien.

Ende 2016 wurde der Friedensvertrag zwischen FARC und kolumbianischer Regierung unterzeichnet womit ein wichtiger Schritt in Richtung Friede getan wurde. Wie aber gestaltet sich die Umsetzung des Abkommens? Welche Auswirkungen hat der Friedensprozess  auf lokaler Ebene und wie wird er dort wahrgenommen? Welche Transformationen ergeben sich im Hinblick auf die Gewalt- und Konfliktdynamiken und die ihnen zu Grunde liegenden Prozesse? Bedeutet das Abkommen wirklich ein Ende der Gewalt oder entstehen neue Gewaltformen?

Das vollständige Programm finden sie hier.

Den Laufzettel finden Sie hier.


Wichtige Information für Studierende
Ab diesem Semester wird die Prüfungsanmeldung und -dokumentation erstmalig über das (bisherige) Campus Management System vorgenommen. Damit Studierende diese Funktionen nutzen können, benötigen sie Transaktionsnummern (TAN), deren Ausgabe wir an den folgenden beiden Terminen durchführen:
24.10., 17-20 Uhr und
26.10., 18-20 Uhr
in Hörsaal HG +1/0020 des Hörsaalgebäudes.

Wichtig:
Tan-Listen werden nur gegen Vorlage von Lichtbildausweis und Studierenden-Ausweis ausgegeben. Wer nicht persönlich kommen kann, möge jemanden beauftragen. Von dieser Person sind vorzulegen: Vollmacht, Kopie von Lichtbild- und Studierendenausweis. Die bevollmächtigte Person muss sich selbst per Lichtbildausweis ausweisen.
Wer bereits durch z.B. ein Nebenfach eine QIS-Tan-Liste besitzt, braucht/kann zu diesem Termin keine holen.
Wer keine Prüfung oder nur noch die Bachelor- oder Masterarbeit ablegen/einreichen muss sowie Promotionsstudierende benötigen ebenfalls keine Tan-Listen.

 Die QIS-Anleitung für die Prüfungsanmeldung finden Sie hier.


DGV-Tagung Berlin


DGV Tagung Berlin

Vom 04.-07. Oktober 2017 fand in Berlin die diesjährige Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde e.V. (DGV) statt. Vier Tage lang kamen hier Studierende und Wissenschaftler*innen der Kultur- und Sozialanthropologie aus dem deutschsprachigen Raum und darüber hinaus zusammen um sich über aktuelle Fragen und Themen des Faches auszutauschen.

Diskutiert wurde in insgesamt 46 Workshops und 5 Plenarsitzungen rund um das Thema „Zugehörigkeiten: Affektive, moralische und politische Praxen in einer vernetzten Welt“. In fünf Workshops waren auch Doktorand*innen aus dem Marburger Institut vertreten und hatten Gelegenheit ihre Themen einem größeren Publikum vorzustellen. Auch der Förderverein Curupira e.V. war mit Büchern und Informationen auf der Tagung präsent.

Im Rahmen des Treffens fand zudem die Mitgliederversammlung des Vereins statt. Nachdem jahrzehntelang kontrovers über eine mögliche Umbenennung des Vereins aufgrund des problematischen Begriffs der Völkerkunde diskutiert worden war, konnten sich die Mitglieder in dieser Sitzung auf den neuen Namen Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie e.V. verständigen. Auch auf den Veranstaltungsort der nächsten Konferenz des Vereins konnte man sich einigen, sie wird 2019 in Konstanz stattfinden.



 

Zuletzt aktualisiert: 20.10.2017 · leutnerf · Beitragende: Ernst Halbmayer, Franziska Leutner, Sabine Zickgraf

 
 
 
Fb. 03 - Gesellschaftswissenschaften und Philosophie

Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie, Deutschhausstraße 3, 35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-23749, Fax +49 6421/28-22140, E-Mail: ethno@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/fb03/ivk/vk

Impressum | Datenschutz