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Zulassungsbedingungen für die Aufnahme in den Studiengang Klinische Linguistik

 

Für häufig gestellte Fragen (und die Antworten darauf) sehen Sie auch unsere FAQs.

Zur Übersicht über Ihre individuell vorliegenden Zulassungsvoraussetzungen verwenden Sie bitte die Checkliste.

 

Für den Masterstudiengang Klinische Linguistik gelten ab Wintersemester 2013/14 die folgenden Voraussetzungen:


  • Die allgemeine Zugangsvoraussetzung für den Masterstudiengang ist der Nachweis des Abschlusses eines fachlich einschlägigen Bachelorstudienganges im Bereich Sprachwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Sprachtherapie, Kognitionswissenschaft oder der Nachweis eines vergleichbaren berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses.

  • Es ist ein Nachweis über linguistische Fachmodule bzw. Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 24 LP, die im Rahmen des Bachelorstudiums erworben sein müssen, zu erbringen. Diese müssen sich aus folgenden linguistischen Teilgebieten zusammensetzen: Phonetik/Phonologie, Morphologie, Semantik, Syntax, Textlinguistik/Pragmatik, Neuro- und Psycholinguistik. Davon müssen mindestens 4 LP aus psycholinguistisch orientierten Lehrveranstaltungen enthalten sein: 2 LP zum Bereich Sprachverarbeitung (Sprachproduktion/ Sprachwahrnehmung) und 2 LP zum Bereich Spracherwerb.
     
  • Die Bachelorarbeit sollte zu einer einschlägigen sprach- bzw. kommunikationswissenschaftlichen Thematik verfasst worden sein. Liegt das Bachelorzeugnis zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vor, muss das Thema der Bachelorarbeit in den Bewerbungsunterlagen angegeben werden.

  • Darüber hinaus müssen 18 LP aus den Bereichen Psychologie, Pädagogik und sprachtherapeutische Handlungskompetenzen nachgewiesen werden:
     
    • 6 LP aus Lehrveranstaltungen zur Psychologie (vorrangig Neuropsychologie, Entwicklungspsychologie, Lernpsychologie, Kognitive Psychologie)

    • 6 LP aus Lehrveranstaltungen zur Pädagogik (Rehabilitations- bzw. Sonderpädagogik oder Sprachbehindertenpädagogik)

    • 6 LP aus Lehrveranstaltungen zu sprachtherapeutischen Handlungskompetenzen. Diese sollen aus den Bereichen Wissenschaftliche Arbeits- und Forschungsmethoden, Qualitätssicherung, Diagnostik, Therapiedidaktik, Beratung, Therapeutenverhalten stammen.

    • Hinweise für die Belegung von Veranstaltungen in den Bereichen Psychologie, Pädagogik und sprachtherapeutische Handlungskompetenzen durch Studierende des Studienganges B.A. Sprache und Kommunikation der Philipps-Universität Marburg finden sich hier.

  • Außerdem muss ein phoniatrisches Gutachten vorliegen. Dieses muss ein normales Hörvermögen sowie die stimmliche und artikulatorische Eignung für das Studium und die spätere Ausübung eines Sprechberufs attestieren und darf nicht älter als 12 Monate sein. Das Gutachten über das Hörvermögen kann auch von einem Facharzt für HNO angefertigt werden.

  • Nachweis über ein sechswöchiges Hospitationspraktikum an einer sprachtherapeutischen Einrichtung (Rehabilitationsklinik, logopädische bzw. sprachheiltherapeutische Praxis o.ä.). In seinem Rahmen soll die Möglichkeit bestehen, verschiedene Störungsbilder kennen zu lernen und bei der Diagnostik und Therapie von Sprach- und Sprechstörungen zu hospitieren. Wird das Praktikum nach Bewerbungsschluss, jedoch vor Studienbeginn absolviert, so ist der Bewerbung eine Bestätigung der Praktikumseinrichtung über Ort und Dauer des Praktikums beizufügen.

 

Die Zulassung kann mit der Auflage verbunden werden, dass Studienleistungen im Umfang von höchstens 6 LP nachgeholt werden können.

Liegt bei Bewerbungsschluss noch kein Abschlusszeugnis mit einer Gesamtnote vor, kann eine Einschreibung unter Vorbehalt erfolgen. Voraussetzung ist bei einem zugrunde liegenden Bachelorstudium mit einem Umfang von 180 Leistungspunkten, dass ein Nachweis über bestandene Modulprüfungen bzw. Modulteilprüfungen im Umfang von mindestens 150 Leistungspunkten erbracht wird. Der Nachweis muss eine Durchschnittsnote enthalten, die auf der Basis der benoteten Modulprüfungen und Modulteilprüfungen im Rahmen der nachgewiesenen mindestens 150 LP ermittelt worden ist.


Für häufig gestellte Fragen (und die Antworten darauf) sehen Sie auch unsere FAQs.

Zuletzt aktualisiert: 11.07.2017 · frobelf

 
 
 
M.A. Klinische Liguistik

Fb. 09 - Germanistik und Kunstwissenschaften, Deutschhausstraße 3, 35032 Marburg
Tel. +49 06421/28-24692, Fax +49 06421/28-24558, E-Mail: kauschke@uni-marburg.de

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