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Wie alles begann

In der Zeit vom Januar 2001 bis November 2005 fand an unserer Klinik das sogenannte "Marburger Untersuchungs- und Forschungsprogramm zum Asperger-Syndrom und High-functioning-Autismus" unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Helmut Remschmidt statt. Dieses Untersuchungsprogramm, das durch den Max-Planck-Forschungspreis (den Prof. Remschmidt im Jahre 1999 erhielt), als Anschubfinanzierung initiiert wurde, diente sowohl Forschungszwecken (Ursachenforschung) als auch der individuellen Hilfe für Betroffene.

Ziel war es, einen empirisch begründeten Beitrag zur aktuellen Debatte über die nosologisch umstrittene Validität des Asperger-Syndroms zu leisten und sie gegenüber dem frühkindlichen Autismus abzugrenzen. Als Grundlage hierfür dienten die Testergebnisse ausführlicher Untersuchungen sowie eine genetische Untersuchung des Blutes von Kind/Jugendlichem und dessen leiblichen Eltern. In Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Universitätsklinikums Aachen (Prof. Dr. B. Herpertz-Dahlmann, Frau Prof. K. Konrad) wurden auch bildgebende Verfahren des Gehirns (fMRT) angewandt. In Zukunft soll auch hier in Marburg Bildgebungsforschung durchgeführt werden.

Im Anschluss an dieses Forschungsprojekt richteten wir die Spezialambulanz für Autismus-Spektrum-Störungen an unserer Klinik ein. Diese Spezialambulanz bietet betroffenen Familien überregional eine ausführliche autismusspezifische Diagnostik und Beratung sowie Therapiemöglichkeiten und Verlaufsuntersuchungen.

Zuletzt aktualisiert: 11.07.2013 · Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

 
 
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Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie,
Hans-Sachs-Straße 4, D-35039 Marburg Tel. +49 6421/58-66471, Fax +49 6421/58-65667, E-Mail: kjp@med.uni-marburg.de

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