Direkt zum Inhalt
 
 
Bannergrafik (FB20)
 
  Startseite  
 
Sie sind hier:» Universität » Medizin » Institut für Strahlenbiologie und Molekulare Radioonkologie

Institut für Strahlenbiologie und Molekulare Radioonkologie




Das Institut für Strahlenbiologie und Molekulare Radioonkologie ist eine Neugründung (2011) an der Universität Marburg, das Grundlagenwissenschaft auf den Gebieten der Krebs- und Strahlenforschung mit präklinischen und klinischen Untersuchungen zu modernen Krebstherapien verbindet.

Es werden Strahlenwirkungen auf Zellen, Gewebe und Tumoren erforscht, was sowohl grundlegende Mechanismen der Zellbiologie wie auch spezielle Aspekte der Karzinogenese umfasst. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Partikelstrahlung (Protonen und Kohlenstoffionen), einer hochwirksamen modernen Krebstherapieform, die weltweit nur an wenigen Standorten möglich ist.

Das Institut für Strahlenbiologie verfügt über ein voll ausgestattetes Zell- und Molekularbiologisches Labor für alle Standard-Techniken mit drei Zellkulturbänken, Brutschränken, DNA-, RNA-, Protein-Blot und Analysegeräten, PCR, semikonfokale Fluorenzensmikroskopie und Kapazität für 60 Käfige im Tierstall. Sequenzierungen werden als Service-Auftrag vergeben. In Kooperation (mit der Hämatologie/Onkologie und der Medizinischen Mikrobiologie) werden Durchflusszytometrie und Zellsortierung durchgeführt, wie auch quantitative Real-time PCR.

Das Akademische Fach Strahlenbiologie wird in Marburg in den Studiengängen Humanmedizin und Humanbiologie in Form von Seminaren und Praktika gelehrt.

Regelmäßig werden naturwissenschaftliche und medizinische Doktorarbeiten vergeben.





 Bild1
Das Foto zeigt humane Tumorzellen, die in ihrem Genom ein künstliches Reparaturkonstrukt tragen. Die Zellen exprimieren GFP (grünfluoreszierendes Protein), nachdem sie einen Doppelstrangbruch erfolgreich über den Weg des Nicht-homologen endjoinings (NHEJ) repariert haben

The photo shows tumour cells stably carrying the DNA repair plasmid pEJ The cells express GFP after successful repair of a single DNA double-strand break using the pathway of non-homologous end-joining (NHEJ).
bild2
 Das Foto zeigt eine Immunfluoreszenz humaner Zellen, deren jeweilige Zellzyklusphase durch differenzierte Färbung (simultan DAPI, EdU, anti-CenpF) sichtbar gemacht wurde.

The photo shows the cell cycle distribution of human cells visualized by differential staining for immunofluoreszence (simultaneous DAPI, EdU, anti-CenpF )

 
bild3
 Das Foto zeigt im Kern einer einzelnen Zelle die Ansammlung von Reparaturproteinen (p-H2AX und Rad51) an strahleninduzierten DNA-Doppelstrangbrüchen, die Ausbildung sogenannter Reparatur-Foci.

The photo shows in a single cell nucleus the protein assembly at sites of radiation-induced DNA double-strand breaks, the so-called formation of repair foci
at the sites of DNA damage.
 
   


Zuletzt aktualisiert: 02.11.2012 · happelb

 
 
 
Fb. 20 - Medizin

Institut für Strahlenbiologie und Molekulare Radioonkologie, Baldingerstrasse, D-35043 Marburg
Tel. +49 6421/ 58-68135, Fax +49 6421/ 58-62049, E-Mail: happelb@uni-marburg.de

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/fb20/strahlenbiologie

Impressum | Datenschutz