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Telefonanlage

Hier wird der Stand der Infrastruktur bis zur Abtrennung des Klinikums im Mai 2008 beschreiben, Hinweise zur Nutzung der angebotenen Telefondienste finden Sie in der Rubrik Telefone.

Das HRZ betreibt für Universität und Klinikum seit August 1999 eine ISDN-Telefonanlage Alcatel 4400 für knapp 10.000 Endgeräte (Telefone, Faxgeräte,..), die an ingesamt 13 über das Stadtgebiet verteilte TK-Knoten angeschlossen sind; 11 dieser Knoten wurden mit der TK-Anlage geliefert, 2 weitere wurden mit den neuen Biomedizinischen Forschungszetrum in 2004 und dem Mutter/Kind-Zentrum in 2005 in Betrieb genommen.  Die Knoten sind über das ATM-Kernnetz des UMRnet vernetzt.

Zu der Anlage gehören je ein Sprachspeichersystem 4653 für Universität und Klinikum, die von Alcatel als Telesekretäre bezeichnet werden und Anrufbeantworter realisieren.

Der TK-Knoten im Landgrafenhaus (LGH) wurde in 2005 um Call-Center-Funktionen für das Studifon erweitert; es gibt zwei Supervisor-Arbeitsplätze: einen in den Räumen des Studifons zur Beobachtung der eingehenden Anrufe  und einen im HRZ  zur  Konfiguration der Call-Center-Funktionen.

Eine Funkrufanlage Bosch Regio 2000 ist als Peripheriegerät an die Telefonanlage angeschlossen, und zwar redundant an den TK-Knoten in der Conradi-Straße und den TK-Knoten im neuen Mutter/Kind-Zentrum; sie wird von Alacatel als Personensuchanlage (PSA) bezeichnet.

Ein abgeschottetes Intranet verbindet die TK-Knoten für Management-Zwecke; an dieses Intranet  sind auch die Bedien- und Vermittlungsarbeitsplätze angeschlossen.

Telefon-Provider ist derzeit der DFN-Verein, technisch ist die Telefonanlage an das Netz der Telekom angeschlossen, und zwar mit insgeamt 13 2-Mbit/s-Anschlüssen an 2 Standorten. Die Konditionen alternativer Provider werden kontinuierlich überprüft.

Für den Betrieb der Telefonanlage wird - wegen der Mitversorgung des Klinikums - eine Verfügbarkeit von 99,99% angestrebt, d.h. max.1 Stunde Ausfallzeit pro Jahr. Umfangreiche technische Maßnahmen, wie z.B. Redundanz und unterbrechungsfreie Stromversorgungen, bilden dafür die Grundlage. Darüber hinaus gibt es für die Beseitigung von Störungen außerhalb der regulären Arbeitszeit Rufbereitschaften für die Telefonanlage und das Datenetz, wozu auch das ATM-Kernnetz zählt.




Zuletzt aktualisiert: 04.02.2009 · Jutta Weisel

 
 
 
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