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Behandlung von Spam (Werbe-E-Mails)

Über Electronic Mail (E-Mail) werden zunehmend unerwünscht zugesandte Massen-E-Mails, im Fachjargon Spam genannt, versendet. Dabei bedienen sich die Absender verschiedener Methoden, um die Herkunft der E-Mails zu verschleiern und eine automatische Erkennung solcher E-Mails zu verhindern. Aus diesem Grund werden auf den zentralen Mailern alle E-Mails automatisch auf verschiedenste Spam-Kriterien untersucht, wobei ein Spam-Wert berechnet wird. Je größer der Spam-Wert einer E-Mail ist, desto wahrscheinlicher handelt es sich um Spam. Falls der Spam-Wert einen bestimmten Schwellenwert erreicht oder überschreitet, wird die E-Mail mit einer zusätzlichen Kopfzeile markiert, anhand derer die E-Mail dann ggf. aussortiert (gefiltert) werden kann.

Für Internet-Zugänge, die nach dem 14.02.2006 eingerichtet wurden, ist diese Spam-Aussortierung automatisch aktiviert, für ältere Internet-Zugänge kann sie über das Web-Formular zur Spam-Filter-Konfiguration aktiviert werden:


Professoren und Mitarbeiter
Studierende
Spam-Filter-Konfiguration
über Web-Formular
über Web-Formular

Voreingestellt ist dabei der Schwellenwert 5; damit werden über 90 Prozent der Spam-E-Mails erkannt, in Einzelfällen können aber auch legitime E-Mails (z.B. von schlecht konfigurierten Verteilerlisten) diesen Spam-Wert erreichen und fälschlicherweise als Spam markiert werden. Der Schwellenwert kann über das Web-Formular individuell angepasst werden, dabei gilt die Regel: je kleiner der Schwellenwert, desto mehr E-Mails werden als Spam markiert. Bei einem niedrigen Schwellenwert sollte unbedingt die Spamzusammenfassung aktiviert und beachtet werden (s.u.), um fälschlicherweise aussortierte legitime E-Mails zu erkennen.

Für die Filterung der markierten E-Mails lassen sich über das Web-Formular drei verschiedene Möglichkeiten auswählen:

  • Auslieferung in den Ordner 'spam' auf dem Mail-Server. Dies ist die Voreinstellung und sorgt dafür, dass die Spam-E-Mails nicht mehr in der Eingangs-Mailbox auftauchen, aber zur Recherche einige Zeit zur Verfügung stehen, z.B. über Webmail. Die E-Mails werden im Ordner 'spam' automatisch nach 14 Tagen gelöscht, der aktuelle Inhalt des Ordners wird per Voreinstellung zweimal wöchentlich in einer, nach Spam-Wert sortierten, Auflistung zusammengefasst, in der ggf. falsch zugeordnete legitime E-Mails am Anfang der Liste aufzufinden sind. Die Häufigkeit der Zustellung dieser Zusammenfassung lässt sich ebenfalls über das Web-Formular einstellen.
  • Auslieferung in die Eingangs-Mailbox. Dies ist sinnvoll, wenn ein Filter des lokalen Mail-Programms die Aussortierung der Spam-E-Mails anhand der Markierung vornehmen soll.
  • Sofortiges Löschen. Diese Option ist gefährlich, da auch legitime E-Mails, die fälschlicherweise als Spam markiert wurden, unwiederbringlich gelöscht werden.

Um die falsche Zuordnung von legitimen E-Mails auch bei niedrig eingestelltem Schwellenwert möglichst gering zu halten, lässt sich über das Web-Formular eine Liste von Absenderadressen führen, auf deren E-Mails der Spam-Filter nicht angewendet wird, die also in keinem Fall aussortiert werden (Whitelist). Analog dazu lässt sich auch eine Blacklist mit Absenderadressen angeben, deren E-Mails immer aussortiert werden sollen.

Zuletzt aktualisiert: 14.09.2013 · Andreas Piper

 
 
 
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