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11.12.2009

Verleugnete Schwangerschaft, Infantizidrisiko und Erziehungsfähigkeit

Vortrag mit Diskussion von Dr. Christiane Hornstein (Wiesloch)

Zeit: 07.12.2012 18:30 h - 07.12.2012 21:00 h
Ort: Hörsaal des Zentrums für Nervenheilkunde, Rudolf-Bultmann-Str. 8, 35039 Marburg

Referierende/Beteiligte:

Dr. Christiane Hornstein (Wiesloch)

Weitere Informationen:

Verleugnete Schwangerschaften sind kein seltenes Phänomen. Eine von 500 schwangeren Frauen ist sich bis zur 20. Schwangerschaftswoche nicht darüber im Klaren, dass ein Kind in ihrem Bauch heranwächst. Das sind in Deutschland jedes Jahr 1400 betroffene Frauen und Kinder. Auch die Zahl derjenigen Frauen, die sich ihrer Schwangerschaft bis zur Geburt des Kindes nicht bewusst sind, ist erstaunlich hoch - höher als beispielsweise die Zahl der Frauen, die Drillinge zur Welt bringen. Die Leugnung der Schwangerschaft betrifft dabei nur selten die Frau allein. Häufig beteiligen sich auch der Partner und das soziale Umfeld.

Während man früher annahm, dass es sich dabei vor allem um Frauen in prekären sozialen Situationen handeln würde, weiß man heute, dass verleugnete Schwangerschaften in allen Schichten vorkommen, unabhängig von Familienstand, Bildung oder sozialem Kontext.

Welche Folgen eine verleugnete Schwangerschaft hat und wie sie sich auf die Mutter-Kind-Beziehung und Erziehungsfähigkeit der Mutter auswirkt, ist Thema des letzten Freitagsvortrags des Jahres. Anhand von Fallgeschichten wird Frau Dr. Hornstein vom Psychiatrischen Zentrum Nordbaden erläutern, welche psychischen Vorgänge mit einer verleugneten Schwangerschaft einhergehen und wie hoch das Risiko ist, dass sie zu einer Tötung des Kindes führen. Natürlich wird auch diskutiert, welche Möglichkeiten es gibt, betroffene Familien zu unterstützen - in der Hoffnung, damit die traurigen Risiken einer verleugneten Schwangerschaft abzumildern.

Dr. Christiane Hornstein leitet die Mutter-Kind-Station der Klinik für Allgemein­psychiatrie und Psychosomatik am Psychiatrischen Zentrum Nordbaden. Sie hat sich spezialisiert auf psychische Probleme, die vor, während oder nach einer Schwangerschaft auftreten. Ihr leider hoch aktueller Vortrag zum Thema „Verleugnete Schwangerschaft“ bildet den Abschluss der IVV-Freitagsvorträge 2012.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, insbesondere niedergelassene PsychotherapeutInnen, niedergelassene ÄrztInnen, PsychologInnen, LehrerInnen, MitarbeiterInnen von Jugendämtern, ärztliche und psychologische MitarbeiterInnen der Kliniken, MitarbeiterInnen von Erziehungsberatungsstellen und anderen Institutionen, die psychisch kranke und behinderte Kinder und Jugendliche betreuen.

Die Zertifizierung ist bei der Hessischen Landesärztekammer sowie bei der Hessischen Psychotherapeutenkammer beantragt.

 

 

Veranstalter:

Institut für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin an der Philipps-Universität Marburg e.V.

Kontakt:

Ilse Karem / Anja Schulze-Ravenegg
Tel.: 06421-586 3062
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 19.11.2012 · Katja John

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Institut für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin

Institut für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin e.V., Hans-Sachs-Straße 6, D-35039 Marburg
Tel. +49 6421/98-30090, Fax +49 6421/98-30091, E-Mail: karem@med.uni-marburg.de

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