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21.02.2013

Parent Child Interaction Therapy

Vortrag mit Diskussion von PD Dr. Wolfgang Briegel (Schweinfurt)

Zeit: 27.09.2013 18:30 h - 27.09.2013 21:00 h
Ort: Hörsaal des Zentrums für Nervenheilkunde, Rudolf-Bultmann-Str. 8, 35039 Marburg

Referierende/Beteiligte:

PD Dr. Wolfgang Briegel (Schweinfurt)

Weitere Informationen:

Störungen des Sozialverhaltens, also umfassende und andauernde, allen Regeln widersprechende, aufsässige, aggressive und dissoziale Verhaltensweisen, stellen eine enorme Belastung dar- für die Betroffenen, für deren soziales Umfeld und auch für die Gesellschaft als Ganzes. Häufig treten Störungen des Sozialverhaltens zusätzlich zu einer weiteren psychischen Erkrankung auf, z.B. einer Aufmerksamkeitsstörung, und verschlechtern die Chancen, diese erfolgreich zu behandeln, gravierend.

Nach heutigem Stand der Wissenschaft sind Störungen des Sozialverhaltens einerseits durch biologische Veranlagung bedingt, andererseits spielt die Interaktion mit engen Bezugs­personen in der frühen Kindheit eine wichtige Rolle.

Bereits in den 1970er Jahren wurde mit der Parent-Child Interaction Therapy eine wirksame Therapiemethode für Störungen des Sozialverhaltens entwickelt. Sie rückt die Interaktion zwischen Kind und Bezugsperson in den Mittelpunkt und hat das Ziel ungünstige Muster in günstige umzuwandeln.

Parent-Child Interaction Therapy besteht aus zwei Teilen: Dem Spieltraining und dem folgenden Erziehungstraining. Im ersten Teil der Therapie geht es darum, dass Kind und Bezugsperson gemeinsam spielen – und die Bezugsperson lernt, sich von ihrem Kind leiten zu lassen, sich positiv, d.h. ohne Kritik, Urteile oder Fragen auf das Kind zu beziehen. Im Erziehungstraining dagegen leitet die Bezugsperson den Kontakt – es geht darum, das Geben klarer Anweisungen zu lernen und Konsequenzen für deren Befolgen oder Nicht-Befolgen einzuüben. Während beider Trainingsphasen begleiten Therapeuten die Bezugs­personen und geben bei Bedarf über Kopfhörer live Hilfestellung.

PD Dr. Briegel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Leopoldina Krankenhauses in Schweinfurt, hat seit der Einführung von Parent-Child Interaction Therapy in Deutschland damit überaus positive Erfahrungen gemacht. In seinem Vortrag am 27.9.2013 wird er dem Marburger Publikum diese erfolgreiche Therapieform vorstellen und ihre Vorteile und Grenzen mit den Zuhörern diskutieren.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, insbesondere niedergelassene PsychotherapeutInnen, niedergelassene ÄrztInnen, PsychologInnen, LehrerInnen, MitarbeiterInnen von Jugendämtern, ärztliche und psychologische MitarbeiterInnen der Kliniken, MitarbeiterInnen von Erziehungsberatungsstellen und anderen Institutionen, die psychisch kranke und behinderte Kinder und Jugendliche betreuen.

Die Zertifizierung ist bei der Hessischen Landesärztekammer sowie bei der Hessischen Psychotherapeutenkammer beantragt.

 

 

Veranstalter:

Institut für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin an der Philipps-Universität Marburg e.V.

Kontakt:

Ilse Karem / Anja Schulze-Ravenegg
Tel.: 06421-9830090
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 21.02.2013 · Katja John

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Institut für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin

Institut für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin e.V., Hans-Sachs-Straße 6, D-35039 Marburg
Tel. +49 6421/98-30090, Fax +49 6421/98-30091, E-Mail: karem@med.uni-marburg.de

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