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21.02.2013

Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen

Vortrag mit anschließender Diskussion

Zeit: 13.06.2014 18:30 h - 13.06.2014 21:00 h
Ort: Hörsaal des Zentrums für Nervenheilkunde, Rudolf-Bultmann-Str. 8, 35039 Marburg

Referierende/Beteiligte:

Prof. Dr. Christoph Wewetzer (Köln)

Weitere Informationen:

Man wähnte sich schon auf der sicheren Seite, wertete es Beleg für wirksame Behandlungen der Depression, für wirksame Prävention: Die Suizidrate in Deutschland sank. Kontinuierlich und deutlich. 2010 vermeldete man ein Drittel weniger Selbstmorde als in den 90er Jahren.

Seit 2011 aber steigen diese Zahlen wieder. Deutlich zugenommen hat außerdem die Zahl derjenigen, die versuchen, sich das Leben zu nehmen, mit Ihrem Suizid aber nicht ‚erfolgreich‘ sind.

Suizid ist ein weltweites Problem. Etwa 1,4% aller Todesfälle weltweit sind Selbsttötungen, fast die Hälfte aller nicht-natürlichen Tode. In Deutschland sind es jedes Jahr etwa 10 000. Im Jugendalter gehört der Suizid sogar zu den häufigsten Todesursachen. Und darüber, wie viele Kinder und Jugendliche ‚erfolglos‘ versuchen, sich das Leben zu nehmen, gibt es kaum verlässliches Datenmaterial. Man muss von einer hohen Dunkelziffer ausgehen. In der kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis sind Suizidalität und Suizide ein hoch relevantes und brisantes Thema.

Um über den aktuellen Stand der Forschung und Behandlung im Bereich Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen aufzuklären, hat das Institut für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin an der Universität Marburg für den 13. Juni 2014 Prof. Christoph Wewetzer eingeladen. Prof. Wewetzer leitet die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der städtischen Kliniken Köln. Er wird in seinem Vortrag über die Epidemiologie und Symptomatik des Suizidversuchs und erfolgreichen Suizides aufklären. Wie entsteht Suizidalität, wie zeigt sie sich. Ein wesentlicher Teil des Vortrags wird sich außerdem mit der Prävention der Selbsttötung beschäftigen und es wird diskutiert, welche Kinder und Jugendlichen besonders gefährdet sind. Denn für praktisch tätige Kinder- und Jugendpsychiater/innen und Psychotherapeut/innen kommt der Einschätzung des Suizidrisikos eine besonders große Bedeutung zu. In seinem Vortrag am 13.6.2014 wird Prof. Wewetzer hierzu Orientierung und Hilfe bieten und Interventionsmöglichkeiten vorstellen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Berufsgruppen, die psychisch kranke und behinderte Kinder und Jugendliche betreuen. Sie ist von der hessischen Landesärztekammer und der hessischen Psychotherapeutenkammer zertifiziert.

Veranstalter:

Institut für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin an der Philipps-Universität Marburg e.V.

Kontakt:

Ilse Karem / Anja Schulze-Ravenegg
Tel.: 06421-9830090
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 03.06.2014 · Katja John

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Institut für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin

Institut für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin e.V., Hans-Sachs-Straße 6, D-35039 Marburg
Tel. +49 6421/98-30090, Fax +49 6421/98-30091, E-Mail: karem@med.uni-marburg.de

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