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Musikverlag Johann André


Die gewerbsmäßige Vervielfältigung und Verbreitung von Kompositionen und musikalischem Schrifttum erreichte Deutschland um 1500. Während der Schwerpunkt zunächst auf dem Süden lag, verschob sich diese Konzentration im 18. Jahrhundert auf die Mitte Deutschlands. Da der Bedarf an Notenmaterial, vor allem des aufstrebenden Bürgertums, um 1800 immer größer wurde, kam es zu einer Flut von Verlags-Neugründungen. Aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus waren die Programme der Verlage meist Mischkalkulationen. Sie beinhalteten populäre Stücke, die als künstlerisch minderwertig galten, in hoher Stückzahl, und anspruchsvollere Werke in kleinerer Auflage. Am Anfang versuchte noch jeder Verlag alle Bereiche der Musik abzudecken, aber schon bald wurde deutlich, dass eine Spezialisierung notwendig sein würde.
Herausragend unter den Verlags-Neugründungen war der Offenbacher Musikverlag Johann André.

[weiter: Die Gründungszeit]


Zuletzt aktualisiert: 12.11.2008 · Uwe Henkhaus

 
 
 
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