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 Die Stipe - Wer wir sind

 

Wer wollte nicht auch einmal im Marburger Schloss logieren? Und dabei sind die Zimmer nicht einmal teuer: 33 Einzelzimmer  zwischen 98 und 162 Euro, dazu drei Doppelzimmer. Auf allen 6 Fluren gibt es Bad, WC und Küche. Zwar ist die Innenausstattung des umgebauten Marstalles nicht so robust wie die 1,5 m dicken Außenmauern, aber: An Ambiente ist die Stipe unschlagbar. Zu den Gebäuden gehören außerdem drei paradiesische Gärten, zum Volley- und Fußballspielen, zum Grillen und Schaukeln und schließlich zum zurückgezogenen Lernen.

Das gemeinsame Mittagessen an allen Vorlesungstagen ist vermutlich diejenige Institution des Hauses, die für das Miteinander von zentralster Bedeutung ist. Nicht nur Tür an Tür und damit nebeneinander, sondern miteinander zu wohnen wird v.a. durch das gemeinsame Essen geprägt. Dazu leistet sich der Haushalt der Stipendiatenanstalt den Luxus einer Köchin und Hauswirtschaftsleiterin, die gemeinsam mit wechselnden Küchenhilfen das „Drei-Sterne-Essen“ bereitet. Für 2,50 Euro das Essen hat sich bislang noch jeder Weg auf’s Schloss gelohnt.

Nicht nur nebeneinander, sondern miteinander wohnen – in historischen Gebäuden, die allesamt in ihrem Grundbestand auf das 12./13. Jahrhundert zurückgehen.

 

Seit der Gründung der Stipendiatenanstalt werden geeignete Studierende gefördert. Das geschieht heute weitgehend noch wie vor rund 475 Jahren. Wurden die Stipendien damals aus aufgelösten Klostergütern der Präsentationsstädte finanziert, überweisen diese heute  noch ihre Pflichtbeiträge an die Stipendiatenanstalt, aus denen zwölf Hausstipendien finanziert werden. Die Leistungen eines Hausstipendiums umfassen über den Zeitraum von vier Semestern insgesamt 130 Euro Büchergeld und kostenloses Mittagessen. Kriterien zur Vergabe dieser Hausstipendien sind zu gleichen Teilen soziales Hausengagement und Studienleistungen.

Dem wissenschaftlichen Bildungsauftrag wird die Stipendiatenanstalt neben den Studienfahrten u.a. hauptsächlich durch interdisziplinäre Vorträge, Theater- und Lesekreisen, als auch Debattier-AG’s. Die Mittwochsgäste stellen wöchentlich im Semester interessante Themen aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Kirche vor und geben allen Collegiaten und Stipendiaten die Möglichkeit, über den Tellerrand des eigenen Studiums hinaus zu blicken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Collegiaten und Stipendiaten, die sich entschließen, für ein Semester oder ein Jahr im Ausland zu studieren, hält das Collegium nach ihrer Rückkehr einen Wohnheimplatz vor. Auf diese Weise – und gegebenenfalls mit Auslandsstipendien – wird das Studieren im Ausland als horizonterweiternder Bestandteil der persönlichen und wissenschaftlichen Bildung gefördert.

 

Über das BCA (Bethren Colleges Abroad) – Austauschprogramm sind ständig  mindestens zwei Studierende aus den USA Mitglieder des Collegiums. Ein Austausch in die USA ist ebenso möglich. Desweiteren fördert der Rotary Club Kassel einen ungarischen Studierenden indem Wohn- und Unterhalt gewährleistet wird.

 

      Gruppenbild SoSe17

Zuletzt aktualisiert: 04.06.2017 · Grevel

 
 
 

Collegium Philippinum, Schloss 3-4, D-35037 Marburg
Tel. +49 6421/2822489, Fax +49 6421 28-22500, E-Mail: repetent@staff.uni-marburg.de

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