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Mediale Entgrenzungen - Visuelle Kommunikation


Gruppenmitglieder




Kurzbeschreibung der Arbeitsgruppe

Die Konzeption der Untergruppe spiegelt die inter- und transdiziplinäre Ausrichtung des Promotionsprogramms wider, indem sie die medialen Entgrenzungen als eine Möglichkeit der (und zur) Transformation – nicht nur innerhalb der künstlerischen Disziplinen, sondern über deren Grenzen hinaus in ihrem inhärenten Potenzial der Verbindung mit dem Leben – versteht. Diesem Anspruch werden Untersuchungen aus rein technischer Sicht nicht gerecht, weshalb die Betrachtung diverser kommunikativer Vorgänge des Visuellen notwendig ist. Ziel der Untergruppe ist es daher, mit der Analyse der verschiedenen Medien und ihrem ursprünglichen intendierten und realisierten Zusammenhang deren Wirkungsmacht auf den Rezipienten nachzugehen. Bei dieser Überlegung wird davon ausgegangen, dass der Entstehungszusammenhang teilweise in einen neuen Kontext bewusst eingebunden wird und damit zu einem memorativen, argumentativen etc. Kommunikationselement wird. In einem größeren Diskurs wird die Gruppe auch versuchen, die historischen Veränderungen der Wirkungsweise dieser Verschiebung und ihre Auswirkungen auf die Wahrnehmung in den Blick zu nehmen.

Den beschriebenen Aspekten soll nicht nur anhand von Bildmedien (Architektur, Gemälde, Skulptur, Fotografie, Film etc.) nachgegangen werden, sondern auch in größeren Ebenen, wie z. B. in historisch-politischen Diskursen, kulturellen Konzepten, wissenschaftlichen Fachdiszipinen und ihren Diskursen. Vor allem vor der Folie der Institutionalisierung der Artes Liberales in Akademien (ab dem 19. Jahrhundert) kommt es zu einer Differenzierung der einzelnen Disziplinen, die in gewisser Weise unnatürlich ist. Auf der anderen Seite führt die Entwicklung neuer Medien, wie beispielsweise der Fotografie, gleichzeitig zu Gattungssprengungen.

Es scheint daher lohnenswert den Untersuchungszeitraum schwerpunktmäßig ab dem 19. Jahrhundert anzusetzen. So kann konzentriert den Entgrenzungen des Medialen als Kommunikationsmöglichkeit zur Transformation des Visuellen Rechnung getragen werden.



Zuletzt aktualisiert: 24.10.2011 · scheuer

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

Strukturiertes Promotionsprogramm "Transformationen des Visuellen",
Philipps-Universität Marburg, D-35037 Marburg, Tel. +49 6421/28-22195, Fax +49 6421/28-22951, E-Mail: franziska.scheuer@staff.uni-Marburg.de

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