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Kulturanthropologische Aspekte:

 

Die Beschäftigung mit dem Alltag aus Innensichten, wie sie den Ansatz kulturanthroplogischer Forschung kennzeichnet, hat sich seit den volkskundlichen Anfängen (Andachtsbildchen, Hausornamente, Tätowierungen aber auch z.B. Klozeichnungen) auf Visualität und deren Auswirkungen für die Lebenswelt konzentriert. Es gilt zum einen die Auswirkungen der technischen
Umbrüche in der Massenkultur (Repräsentation von eigenen und fremden "Welten" in kommerzielle Fotographie, Film & Fernsehen, Illustrierten und bebilderten Büchern, Comics etc.) zu bedenken, aber auch die Auswirkungen in individuellen Bereich mit zu reflektieren (z.B. Familien- und Hochzeitsfotos, Super-8-Film & Videos solcher Ereignisse, Handy-Bilder). Im Anschluss an Vilém Flusser wäre das technische Bild als "Staudamm der Geschichte" - die Bilder werden wichtiger als die Ereignisse - im neuesten Umbruch der digitalen Welt (Internet, Konsolen & Computerspiele, Plattformen wie Facebook, SchülerVZ) einer kritischen Würdigung (Aufhebung der Linearität der Schriftlichkeit) zu unterziehen und wissenschaftliche Antworten auf die digitale Herausforderung zu leisten.

Zuletzt aktualisiert: 06.07.2010 · scheuer

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

Strukturiertes Promotionsprogramm "Transformationen des Visuellen",
Philipps-Universität Marburg, D-35037 Marburg, Tel. +49 6421/28-22195, Fax +49 6421/28-22951, E-Mail: franziska.scheuer@staff.uni-Marburg.de

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