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Kunstwissenschaft  – Geschichte und Theorie der Bildmedien:


Die bildkünstlerische Produktion basiert auf der kontinuierlichen Verarbeitung von visuellen und anderen kulturellen Vorgaben, die wiederum in visueller Form erscheinen. In diesen Prozess, der sich in einem visuell sich erschließenden und in diesem weiten Sinn "ästhetischen" Gegenstand niederschlägt, ist auch die Historiographie auf vielfältige Weise involviert: Erinnerung erfolgt in kontinuierlicher Umgestaltung dessen, was erinnert wird, neu zu schaffende Objekte werden in Orientierung an den tradierten Artefakten neuen Formen der Erfahrung angeglichen und erscheinen in neuen Kontexten. Im Blick auf diese Prozesse sollen die Gegenstände, Vorgänge und Institutionen, in Verbindung mit den damit verbundenen bedeutungs- und wertestiftenden, d. h. politischen Prozessen thematisiert werden. Besonders ist die jeweilige Form des Visuellen zu erkunden, die als Medium der Erinnerung und zugleich der Gegenwartsgestaltung erscheint. Ins Spiel kommen alle Formen der Präsentation und kulturellen Umgestaltung, des Speicherns, der Archivierung und Aktivierung des Visuellen in technischer und institutioneller Hinsicht. Besondere Schwerpunkte mögen die Formen der ästhetischen Inszenierung, der Verwissenschaftlichung und der Popularisierung sein.

Zuletzt aktualisiert: 06.07.2010 · scheuer

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

Strukturiertes Promotionsprogramm "Transformationen des Visuellen",
Philipps-Universität Marburg, D-35037 Marburg, Tel. +49 6421/28-22195, Fax +49 6421/28-22951, E-Mail: franziska.scheuer@staff.uni-Marburg.de

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