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20.08.2017

Abenteuer Europameisterschaft in Ungarn

Basketballerinnen präsentieren Uni Marburg erstmals international

 

Das Abenteuer European Universities Championship (EUC) startete im Sommersemester 2016, nachdem die Basketballerinnen der Philipps-Universität Marburg um Trainer Andreas Wolter nach längerer Abstinenz wieder in die Endrunde einer Deutschen Hochschulmeisterschaft einzogen und diese bei ihrem nationalen Comeback auf Anhieb gewannen. Mit dieser starken Leistung sicherten sich die Basketball Damen um Nationalspielerin Finja Schaake einen Startplatz bei der diesjährigen European Universities Basketball Championship in Miskolc, Ungarn. Die große Chance, sich auf europäischer Bühne zu beweisen und die eigene Universität zu repräsentieren, ließ sich das Zentrum für Hochschulsport der Philipps-Universität Marburg nicht nehmen.

Im Vorfeld der Veranstaltung, welche bedauerlicher Weise mitten in die Klausurphase der Marburger Studentinnen fiel, mussten die Teamverantwortlichen Andreas Wolter, Samir Suliman und Nikola Franic einige Rückschläge bei der Kaderplanung hinnehmen, so dass ein großer Teil der Hochschulmeisterinnen aus 2016 nicht an der EUC 2017 teilnehmen konnte.

Mit einem jungen und auf internationalem Niveau unerfahrenen Team präsentierte sich die Uni Marburg um Mannschaftsführerin Charlotte Eggers als kämpferischer Underdog bei einem hochkarätig besetzten Turnier in Ungarn. Starke Gegner aus Ländern mit einer langen Basketballtradition, wie Serbien, Frankreich, Russland und Estland, waren sportlich deutlich stärker aufgestellt und spielten die Erfahrung ihrer Erstligaspielerinnen eiskalt aus, so dass sich Marburg mit einem zwölften Platz zufrieden geben musste. Ohne den Großteil ihrer Bundesligaspielerinnen wussten die Marburgerinnen durch ihren starken Zusammenhalt, einen starken Kampfgeist und ihre vorbildliche Einstellung zu beeindrucken. Die Marburgerinnen steigerten sich von Spiel zu Spiel und kämpften in allen Duellen bis zum Schluss um jeden Ball. Die Komplimente gegnerischer Trainer und der Verantwortlichen vor Ort trugen ihren Teil dazu bei, dass die Basketball Damen der Uni Marburg mit der Fair-Play-Trophy geehrt wurden. Die Auszeichnung für das Marburger Team kompensierte die sportlichen Rückschläge und ist Zeugnis für die leidenschaftliche Hingabe zum Basketballsport. Dieses Zeichen hoher Wertschätzung war für die gesamte Mannschaft eine unbezahlbare Erfahrung. „Das ganze Team ist stolz, dass wir uns und unsere Uni in dieser Art und Weise repräsentieren konnten“, sagt auch Mannschaftsführerin Charlotte Eggers.

Alle beteiligten Spielerinnen und Teamverantwortlichen bedanken sich beim Zentrum für Hochschulsport der Philipps-Universität Marburg für die Unterstützung. Ohne die finanzielle Hilfe und die Vorarbeit rund um die Anmeldung und Planung hätte es kein Marburger Team bei der Europameisterschaft gegeben und die zahlreichen unbezahlbaren Erfahrungen auf internationalem Niveau sowie die hervorragende Werbung für die Uni Marburg wären allen Beteiligten verwehrt geblieben. Durch ihr vorbildliches Auftreten auf und neben dem Parkett schafften es die Basketballerinnen der Universität Marburg einen bleibenden Eindruck auf europäischer Bühne zu hinterlassen. Sie konnten somit nahtlos an die Auftritte der Marburger Hochschulfußballerinnen aus Vorjahren anknüpfen.

Auf der Grundlage dieser wichtigen ersten Erfahrungen auf europäischer Ebene werden alle Verantwortlichen versuchen, das Abenteuer Europameisterschaft um ein weiteres Kapitel zu ergänzen. Mit der erfolgreichen Titelverteidigung bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft 2017 haben sich die Marburger Basketball Damen ihren Startplatz für die European Universities Games 2018 (EUSA Games) schon gesichert. Daher nimmt das eingespielte Team nun mit Unterstützung möglicher neuer Sponsoren und der Philipps-Universität Marburg als neuer Partnerhochschule des Spitzensports nun die Teilnahme an den EUSA Games 2018 in Coimbra, Portugal, ins Visier. Dieses Multisportevent an einer der ältesten Universitäten Europas bietet der Uni Marburg eine noch größere Plattform, sich international zu präsentieren. Somit können alle Beteiligten mit einem Lächeln nach vorne schauen, um weitere unbezahlbare internationale Erfahrungen auf dem internationalen Parkett zu sammeln und unsere Universität ein weiteres Mal würdig zu vertreten.

 

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Zuletzt aktualisiert: 20.08.2017 · franic

 
 
 
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