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04.11.2016

Memorandum of Understanding unterzeichnet

Kooperationstreffen zwischen der Religionskundlichen Sammlung der Philipps-Universität Marburg und dem Sankt Petersburger Staatlichen Museum für Religionsgeschichte vom 31.8.2016 - 2.9.2016 in Sankt Petersburg, Russland

MoU_MR_St.PetersburgAm 31. August 2016 wurde zwischen dem Staatlichen Museum der Religionsgeschichte, Sankt Petersburg, und der Religionskundlichen Sammlung sowie dem Fachgebiet Religionswissenschaft der Philipps-Universität Marburg in Sankt Petersburg ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.

Aus Marburg waren zu diesem Anlass Vizepräsident Prof. Dr. Joachim Schachtner, Prof. Dr. Edith Franke (Leiterin der Religionskundlichen Sammlung, Fachgebiet Religionswissenschaft), Konstanze Runge M.A. (Kuratorin der Religionskundlichen Sammlung und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Religionswissenschaft) sowie Dr. Christoph Otterbeck (Direktor des Universitäts-Museums für Kunst und Kulturgeschichte Marburg) nach Sankt Petersburg gereist, um die schon seit 2012 bestehende enge Kooperation zwischen der Religionskundlichen Sammlung und dem Fachgebiet Religionswissenschaft mit dem Petersburger Museum der Religionsgeschichte zu bekräftigen und damit weitere gemeinsame Projekte wie Ausstellungen und akademische Forschungsprojekte zu ermöglichen. Das Memorandum ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit beider Häuser, die sich bereits in zwei gemeinsamen Sonderausstellungen sowie der wissenschaftlichen Zusammenarbeit auf mehreren internationalen Kongressen zeigte.

Die Marburger Delegation wurde von der Museumsdirektorin Lyubov Musienko, der Vizedirektorin Dr. Ekaterina Teryukova und Prof. Dr. Marianna Shakhnovich, Fakultät für Religionsphilosophie an der State University Sankt Petersburg, herzlich begrüßt. Nach der feierlichen Unterzeichnung des Memorandums, das den zukünftigen akademischen und museumsbezogenen Austausch zwischen beiden Häusern befördern soll, wurden die Marburger Gäste durch das Petersburger Museum der Religionsgeschichte geführt, das das weltweit größte Museum mit einem Schwerpunkt auf der Vielfalt der Religionen ist. Neben der beeindruckenden Dauerausstellung und einer Sonderausstellung zu Cervantes’ „Don Quichote“ wurden auch spannende Einblicke in die Restaurierungs-Werkstätten sowie die Magazinräume des bedeutenden Museums ermöglicht.

Am darauffolgenden Tag organisierten die Petersburger Gastgeberinnen eine Exkursion durch das multikonfessionelle Sankt Petersburg. Der Besuch bei den verschiedenen religiösen Stätten der Newa-Metropole führte zum nördlichsten buddhistischen Tempel der Welt, dem Petersburger burjatischen Datsan, der großen Moschee der Stadt, der Großen Choral-Synagoge sowie zu den russisch-orthodoxen Kirchen Feodorowsky-Kathedrale und der Nikolaus-Marine-Kathedrale und vermittelte einen faszinierenden Eindruck von der religiösen Vielfalt in Geschichte und Gegenwart Sankt Petersburgs.

Die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen wird im November diesen Jahres mit der Teilnahme von Dr. Teryukova und Prof. Shakhnovich an der Internationalen Forschungswerkstatt des Zentrums für interdisziplinäre Religionsforschung (ZIR) zum Thema „Religions on the Move: Materiality and Migration“ fortgesetzt.

Zuletzt aktualisiert: 17.08.2017 · Prof. Dr. Edith Franke / Konstanze Runge

 
 
Philipps-Universität Marburg

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