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Filmvorführung "Die Wohra – vom Kellerwald nach Niederwald"

Veranstaltungsdaten

09. Februar 2027 19:00 – 09. Februar 2027 20:00
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Großer Hörsaal

Karl Krantz mit der Kamera unterwegs

Die Wohra entspringt im Kellerwald knapp 1 km nordwestlich von Battenhausen, einem Ortsteil von Haina. Ab Haina bewegt sie sich geradewegs in südlicher Richtung, wobei ihr Tal zunächst die Grenze zwischen dem Burgwald im Westen und dem Kellerwald bzw. dem Gilserberger Hochland im Osten bildet. Der fast 34 km lange Lauf endet unweit von Niederwald im heutigen Naturschutzgebiet Brießelserlen bei Kirchhain. Zu den markantesten Sehenswürdigkeiten im Verlauf der Wohra zählt das im Jahre 1188 gegründete Kloster in Haina, das deutschlandweit als eines der besterhaltenen Zisterzienserklöster gilt. Seine Besitzungen reichten ehemals von der Weser bis zum Main, bevor es 1527 im Zuge der Reformation aufgelöst und in ein Hospital für arme und kranke Männer umgewandelt wurde. Noch weiter zurück reicht die Geschichte von Gemünden, das urkundlich schon 750-779 unter der Bezeichnung „Zegemunde“ belegt ist. 1253 wurde der Ort erstmals als Stadt erwähnt, damals im Besitz der Grafen von Ziegenhain, die hier zum Schutz ihres Territoriums eine (heute verschwundene) Wasserburg anlegen ließen. Über Wohratal, Halsdorf und Rauschenberg erreicht die Wohra schließlich das Amöneburger Becken, wo sie sich mit der Ohm vereint.

Referierende

Karl Krantz

Veranstalter

Marburger Geographische Gesellschaft e.V.

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