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Gemeinsame Feierlichkeiten
Der Fachbereich Medizin feierte kürzlich den erfolgreichen Abschluss seiner Studierenden und Promovierten in der Aula der Alten Universität. In drei feierlichen Veranstaltungen blickte der Fachbereich auf herausragende Leistungen zurück und gab den Absolvent:innen wertvolle Impulse für ihre medizinische Zukunft mit auf den Weg. Die traditionellen Reden aus den Reihen der Studierenden und Promovierten fanden dabei besonders großen Anklang.
Promotionsfeier
Bei der Promotionsfeier würdigte der Dekan, Prof. Dr. Michael Hertl, die wissenschaftlichen Leistungen der frisch gebackenen Doktor:innen. Innerhalb eines Jahres haben 227 Doktorand:innen promoviert. Darunter 158 Humanmedizin:innen, 31 Zahnmedizin:innen, 31 Naturwissenschaftler:innen sowie 7 Medizinwissenschaftler:innen.
Als Festrednerin des Tages sprach Prof. Dr. Susanne Knake, Leiterin des Epilepsiezentrums. In ihrem Vortrag zum Thema „Bildung bei Epilepsien – Genau hinsehen“ betonte sie die weitreichende Bedeutung von Aufklärung, Schulung und individueller Förderung für betroffene Patientinnen und Patienten. Epilepsie erfordert im klinischen Alltag einen ganzheitlichen Blick, der über die reine Medikation hinausgeht.
Die anschließende Rede von Frau Dr. med. dent. Larissa Reichert aus den Reihen der Promovierten griff den wissenschaftlichen Ehrgeiz der vergangenen Jahre in „märchenhafter Weise“ auf und erntete großen und anhaltenden Beifall im Saal.
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Absolventenfeier
Im Rahmen der Absolventenfeier unter der Leitung des Studiendekans, Prof. Dr. Hinnerk Wulf, wurden die Absolvent:innen der Humanmedizin feierlich in den Beruf verabschiedet. 150 Studierende haben im laufenden Semester das Staatsexamen bestanden.
Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Steffen Ruchholz, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie. Er sprach über die „Aktuellen Herausforderungen in der Schwerverletztenversorgung“ und gab den jungen Mediziner:innen einen praxisnahen Einblick in die moderne Akutmedizin.
Die Versorgung von Schwerverletzten, insbesondere von ukrainischen Kriegsverletzten, verlangt höchste Präzision, schnelle Entscheidungen und eine reibungslose interdisziplinäre Zusammenarbeit. Angesichts sich verändernder Strukturen im Gesundheitswesen steht die Traumaversorgung vor neuen logistischen und personellen Aufgaben.
Die Abschiedsrede der Absolventenvertreter:innen spiegelte die emotionale Reise des Studiums wider, fand großen Anklang beim Publikum und sorgte für einen feierlichen Abschluss.
Musikalische Begleitung
Die Feiern wurden beeindruckend von Chantal Anwari (Gesang) und Philipp Stauzebach (Gitarre) umrahmt.
Impressionen der Feier
Engagement für den Nachwuchs
Mit den erzielten Überschüssen aus diesen Veranstaltungen wird dem Alumni Verein Medizin e. V. die Möglichkeit gegeben, Stipendien und weitere Fördermaßnahmen zu finanzieren.