02.02.2026 Mehr als 870.000 € für Marburger Forschungsprojekt „MindShift“

Personalisierte, KI-gestützte Neurostimulationsansätze zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen

Das Foto zeigt das Team des Forschungsprojekts MindShift.
Foto: Shakiba Bakhshian, Bita Sharaiatapanahi
Das Projektteam (von links nach rechts): Marco Rothermel, Bita Shariatpanahi, Dr. med. Felix Bernhard, Prof. Dr. Hamidreza Jamalabadi, Svenja Francke, Timo Becker, Alina Buschhüter, Dr. Sarah Alizadeh.

Mit dem Ziel, personalisierte, KI-gestützte Neurostimulationsansätze zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen zu entwickeln und zu validieren, erhält die AG Computational Psychiatry unter der Leitung von Prof. Dr. Hamidreza Jamalabadi eine Förderung des Landes Hessen in Höhe von mehr als 870.000 Euro für das Forschungsprojekt „MindShift“.

Das Projekt, welches in direktem Zusammenhang mit dem SFB/TRR 393 steht, ist am Psychiatric Control Lab der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Fachbereich Medizin) der Philipps-Universität Marburg angesiedelt. „MindShift“ baut auf einer Reihe aktueller wissenschaftlicher Publikationen aus der AG Computational Psychiatry auf, in denen die Schnittstelle von Neurowissenschaften, psychischer Gesundheit, künstlicher Intelligenz und Ingenieurwissenschaften untersucht wird. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dynamischen Systemen und kontrolltheoretischen Ansätzen, die es erlauben, affektiv-kognitive Hirnzustände formal zu modellieren und gezielt zu verändern. Auf dieser Grundlage verfolgt das Projekt das Ziel, hardwareunabhängige Optimierungsverfahren für neurostimulative Behandlungen zu entwickeln, die bestehende Stimulationsgeräte individuell und adaptiv steuern können.

Bereits vor der aktuellen Förderung wurde das Projekt für sein Innovations- und Transferpotenzial ausgezeichnet und erreichte den ersten Platz im Hessen-Ideen-Wettbewerb 2025.

Wir gratulieren Prof. Jamalabadi als Sprecher des Projekts sowie dem gesamten MindShift-Team ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!

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