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Forschungsbereiche und Projekte des SFB/TRR 393

Die Abbildung zeigt die drei verschiedene Forschungsbereiche im Rahmens des SFB/TRR 393.
Foto: GOLDfisch ART
Zentrale Forschungsthemen des SFB/TRR 393.

Forschungsbereich A: Verlaufsformen

Die langfristige Untersuchung individueller Verläufe affektiver Störungen, einschließlich subklinischer Symptomveränderungen und des Wiederauftretens von Depression oder Manie sowie deren Remission, erfordert einen umfassenden, mehrstufigen Ansatz. Hierzu werden wir die Wechselwirkungen zwischen Stressoren (z. B. Lebensereignissen), Mechanismen und personenbezogenen Modifikatoren (z. B. genetischen und frühen Umweltrisikofaktoren, Persönlichkeit, somatischen Erkrankungen, Alter, Geschlecht, soziodemografischen Merkmalen, Schlafmustern) und ihren neurobiologischen Korrelaten im realen Leben longitudinal analysieren. Mithilfe innovativer, mobiler Erhebungsinstrumente werden die Auswirkungen von Stressoren und modifizierenden Faktoren auf Inflektionssignale in einer beispiellos großen und umfassend charakterisierten Kohorte langfristig beobachtet.

Forschungsbereich B: Mechanismen

Die Auswirkungen von Stressoren und modifizierenden Faktoren auf Symptomveränderungen werden durch kognitiv-emotionale Mechanismen (Emotionsregulation, soziale Kognition, Erwartungshaltung, kognitiv-verhaltenstherapeutische Rhythmen) vermittelt, welche neurobiologische Korrelate aufweisen. In parallelen Human- und Tierstudien werden wir den Einfluss dieser Schlüsselmechanismen auf kurzfristige Symptomveränderungen und langfristige Krankheitsverläufe identifizieren.

Forschungsbereich C: Interventionen

Auf der Grundlage der wichtigsten kognitiv-emotionalen Mechanismen werden experimentelle Interventionen entwickelt, die speziell auf die kognitiv-emotionalen Mechanismen (Emotionsregulation, soziale Kognition, Erwartungshaltung, kognitiv-verhaltenstherapeutische Rhythmen) abzielen, welche mit Symptomveränderungen bei affektiven Störungen in Verbindung gebracht werden.

Zentrale Serviceprojekte

Die zentralen Serviceprojekte garantieren eine hohe Datenqualität, analytische Standards, transparente Forschung, Ausbildung und eine enge Zusammenarbeit zwischen den Forschungszentren.

Kooperationsbeteiligte

Gefördert von