28.08.2019 REDIM auf der DVRW Tagung 2019 in Hannover

Konzeptualisierung von Religion 03. - 06. September 2019 / Leibniz Universität Hannover

Foto: Georg Dörr Idee: Heike Luu

REDIM goes DVRW 2019

Die Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW) findet 2019 vom 3. bis zum 6. September im Welfenschloss der Leibniz Universität Hannover statt. Das Institut für Religionswissenschaft unter Leitung von Prof. Dr. Wanda Alberts ist Gastgeber der Tagung. Die International Association for the History of Religions (IAHR) hat der Tagung aufgrund der internationalen Relevanz des Themas "Konzeptualisierungen von Religion" den Status einer IAHR special conference verliehen.

REDIM ist auf der Tagung mit zwei Panels vertreten:

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen REDIM I. Konzeptualisierungen von Religion im Museum (Mi 04.09.19, 14:15-15:45 Uhr)REDIM I. Konzeptualisierungen von Religion im Museum (Mi 04.09.19, 14:15-15:45 Uhr)

    Panelbeschreibung:      
    Im Zentrum dieses Panels steht die Frage nach den Wechselwirkungen zwischen religiösen Objekten, ihrer wissenschaftlichen Bearbeitung und ihrer musealen Präsentation. Dies wird grundsätzlich als ein dynamischer Prozess verstanden, der das Verständnis religiöser Objekte sowohl in unterschiedlichen kulturellen Verwendungsfeldern als auch ihre wissenschaftlich reflektierte Auswahl für Ausstellungen sowie deren Rezeption durch Museumsbesucher/innen meint. Wann gilt ein Objekt als religiös? Was passiert, wenn religiöse Gegenstände musealisiert werden? Warum und wie wird ein Objekt als Repräsentant einer religiösen Tradition ausgewählt und ausgestellt? Welche Wirkungen entfalten museale Taxonomien? Und nehmen Museen ihrerseits Konzeptualisierungen von Religion vor?

    Edith Franke, Pardis Eskandaripour, Susanne Rodemeier, Ramona Jelinek-Menke

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen REDIM II. Doing Religion with Things (Mi 04.09.19, 16:15-17:45 Uhr)REDIM II. Doing Religion with Things (Mi 04.09.19, 16:15-17:45 Uhr)

    Panelbeschreibung:
    Konzeptualisierungen von Religion werden durch dortigen Umgang mit Dingen auch performativ vorgenommen. Dinge sind Teil körperlicher, sozialer und kulturell kodierter Routinen (Reckwitz): Sie hängen mit emischen Konzepten von Materialität sowie deren Wahrnehmung (z.B. in Japan eine Vorstellung von „Präsenz“ reiki) mit den Sinnen zusammen. Bestimmte Sets von Dingen sind Bestandteil von Ritualen und werden gleichzeitig von Alltagsgegenständen flankiert. Das Handhaben all solcher Dinge wird anhand verschiedener performativer Kontexte, bis hin zur Musealisierung von Gegenständen, durchdacht.

    Bärberl Beinhauer-Köhler, Mirko Roth, Ferninand Liefert, Leila Tavangar Ranjbar