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Rot-Weiß-Rote Drag Panic(s): Queere Grenzfiguren als Kulminationspunkte anti-feministischer und homo(trans)nationalistischer Mobilisierungen am Beispiel Österreich

Promotionsprojekt an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Das GenDem-Teilprojekt untersucht mit Fokus auf Österreich die Bedeutung und Rolle von sogenannten „queeren Grenzfiguren“, insbesondere der Figur der Drag Queen, für antifeministische Mobilisierungen sowie für geschlechter- und sexualpolitische (Deutungs-)Kämpfe um nationale Selbstentwürfe und geopolitische Grenzziehungen. Das Projekt fragt, wie Geschlecht, Sexualität, Nation und „westliche“ Moderne in „moral panics“ verhandelt werden. Im Fokus stehen dabei antifeministische Argumentationsstrategien, transnationale Netzwerke und geopolitische Grenzziehungen zwischen Homotoleranz, Homonationalismus und „Anti-Gender“-Politiken.