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Südkaukasus: Staatlicher Antifeminismus im Namen der Nation? Aserbaidschan, Georgien und Armenien
Promotionsprojekt an der Philipps-Universität Marburg
Im Zentrum des GenDem-Teilprojektes steht Aserbaidschan als Fall eines möglichen staatlich gestützten Antifeminismus im postsowjetischen Südkaukasus. Vergleichend mit Armenien und Georgien untersucht das Projekt, wie Religion, Nation Building und autoritäre Herrschaft mit regressiven Geschlechterpolitiken verflochten sind. Im Fokus steht dabei die Frage, ob feministische und emanzipatorische Bewegungen als „westliches Projekt“ abgewehrt werden, um autoritäre Stabilität zu sichern und Demokratisierungsprozesse zu unterdrücken.