Direkt zum Inhalt
 
 
Bannergrafik (AG Schaper)
 
  Startseite  
 


"Our century has seen the creation of new means of doing research. In particular, the electron microscope and chemical and biochemical methods of analysis have revolutionized our knowledge of the foundations of life...."

A. Sakharov, Lecture in Lyons (France): Science and Freedom. September 27, 1989 (Physics Today, 52, 22, 1999).


Laboratorium für Elektronenmikroskopie und Mikroanalyse

(Electron Microscopy & Microanalysis Laboratory, EM&Mlab)


Historisches Lichtmikroskop.2
Einlinsiges Lichtmikroskop von Antoni van Leeuwenhoek aus Delft (1632-1723), max. Vergrösserung: 270fach (Mit freundlicher Genehmigung des Museum for the History of Sciences, Ghent University, Belgium)
Elektronenmikroskopie und Röntgenmikroanalyse sind wichtige Methoden in der Festkörper- und Materialforschung und haben sich in jüngster Zeit besonders bei der Aufklärung von Nanostrukturen als unverzichtbar erwiesen. Während die Scanning-Elektronenmikroskopie (SEM) in Kombination mit der energiedispersiven Röntgenmikroanalyse (EDX) die Untersuchung der Morphologie und der chemischen Zusammensetzung von Materialoberflächen ermöglicht, wird durch die Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) und -elektronenbeugung (TED) die innere Struktur von Materialien zugänglich. Die Methodenpalette bei beiden Methoden ist überaus vielseitig, sie umfaßt in der SEM unter anderem Sekundär- und Rückstreuelektronenabbildung, die Reflexions-Elektronenbeugung, Kryo-, Atmosphärendruck- und in situ-Techniken, in der TEM die Elektronen-Tomographie, die konvergente Beugung und die Z-Kontrast-Mikroskopie, die Energie-Filtermikroskopie, -Verlustspektroskopie und das Spectroscopic-Imaging, spezielle Techniken der Kryo-Protektion und der in situ-Mikroskopie sowie die neusten Entwicklungen auf dem Gebiet aberrationskorrigierter Systeme für extreme Auflösung und Analytik auf atomarer Skala.
300 kV TEM
300 keV Hochauflösungs-
Transmissions-
Elektronenmikroskop mit elf elektromagnetischen Linsen, max. Vergrösserung: 1.500.000fach (JEOL, Japan)






Das EM&Mlab dient als zentrale Service-Einheit für Studenten und Wissenschaftler der Universität und bietet Dienstleistungen für externe Nutzer aus der Industrie und anderen Institutionen an, darüber hinaus werden eigene Projekte und Projekte im Rahmen von Kooperationen auf dem Gebiet materialwissenschaftlicher Forschung bearbeitet.

Zuletzt aktualisiert: 12.06.2008 · Andreas Schaper

 
 
Wissenschaftliches Zentrum Materialwissenschaften

EM&Mlab, Hans-Meerwein-Straße, 35032 Marburg
Tel. 06421 28-23456, Fax 06421 28-23383, E-Mail: schaper@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: http://www.uni-marburg.de/wzmw/forschung/ag_schaper

Impressum