Hauptinhalt
  • Foto: Felix Wesch

Forschungs­profil

Erkenntnisfortschritte entstehen durch herausragende Leistungen in den Einzelwissenschaften. Sie bilden die Grundlagen für die Interaktion und die wechselseitige thematische und methodische Befruchtung von Fächern und Fachkulturen. Forschung bündelt sich dann in interdisziplinären Kooperationen - innerhalb der Philipps-Universität, mit Partner in der Region und weltweit. Von besonderer Bedeutung ist der Zusammenschluss mit der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Technischen Hochschule Mittelhessen zum Forschungscampus Mittelhessen. Sie erlaubt eine mittel- und langfristige Weiterentwicklung unserer Forschung mit einem besonders verlässlichen Partner. Marburger und Gießener Wissenschaftler betrachten das in aktuellen gesellschaftlichen Diskursen wichtige Thema Sicherheit erstmals aus historischer Perspektive. Die Neurowissenschaftler beider Universitäten bündeln ihre Expertise, um die Mechanismen der Wahrnehmung grundlegend zu analysieren. Ihre Erkenntnisse werden auch in der Medizin Anwendung finden. Zusammen mit Frankfurter Wissenschaftlern arbeiten Marburger und Gießener Chemiker und Pharmazeuten an der Frage, wie man die gezielte Wirksamkeit von Medikamenten verbessern kann. Forschung auf Spitzenniveau kennt keine nationalen Grenzen: Vor allem die Medizin hat in ihren Schwerpunkten - Tumor- und Entzündungsforschung sowie Infektionsbiologie in engem Verbund mit der Zellbiologie - Netzwerke in der gesamten Europäischen Union und darüber hinaus gebildet. Seit Jahrzehnten kooperieren beispielsweise Physiker und Mathematiker mit Wissenschaftlern sowohl in den USA als auch in Russland. Die Mitglieder des Centrums für Nah- und Mitteloststudien (CNMS) forschen nicht nur über, sondern auch zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus der arabischen Welt.

Prof. Dr. Katharina Krause
Präsidentin der Philipps-Universität Marburg


Entdecken