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Forschungsinformationssystem (FIS) an der Philipps-Universität Marburg

Was ist ein Forschungsinformationssystem?

Ein Forschungsinformationssystem ist eine zentrale Datenbank, die Informationen entlang der Forschungsprozesse an einer Hochschule autorisiert zusammenführt und miteinander verknüpft, verschiedenen Anwender- und Interessengruppen strukturiert zur Verfügung stellt und bei der Forschungsberichtserstattung unterstützt. Ein solches integratives System, das viele einzelne Informationsquellen und Arbeitsabläufe miteinander verwebt, ist nicht nur Informationslieferant sondern zugleich ein Arbeitswerkzeug.

Welche Vorteile hat es für wen?

Die effiziente und nachhaltige Datenerfassung führt zu einer Verbesserung der Forschungsdokumentation und -kommunikation. Dementsprechend profitieren in erster Linie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Weitere Zielgruppen, die das FIS nutzen können, sind Universitäts- und Fachbereichsleitung, Referentinnen und Referenten der Wissenschaftsadministration und Gremien sowie externe Adressaten wie z.B. die Medien, Öffentlichkeit und Wirtschaft.

Gemeinsame Einführung in Hessen

Im Zuge der Einführung und Koordination eines Forschungsinformationssystems hat sich die Philipps-Universität Marburg mit weiteren neun forschungsstarken Hochschulen in Hessen zum HeFIS-Verbund zusammengeschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des HeFIS-Verbunds.

Die Einführung des Forschungsinformationssystems (FIS) an der Philipps-Universität Marburg

Das Marburger System baut auf den Vorarbeiten der Justus-Liebig-Universität Gießen auf. Das Hochschulrechenzentrum der Philipps-Universität Marburg betreut die technische Infrastruktur des Systems und unterstützt das FIS-Projekt sowohl bei der Installation als auch beim Betrieb von Converis. Die Projektkoordination ist im Dezernat I - Strukturentwicklung und Forschung, im Bereich Qualitätsmanagement angesiedelt und das FIS-Lenkungsteam mit Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen fachlichen Bereichen der Universität tritt bei wichtigen Entscheidungen zusammen und gibt Empfehlungen an das Präsidium.

Am 23. Juli 2015 fand die interne Kick-Off-Veranstaltung zur Einführung des Systems an der Philipps-Universität statt. Anschließend wurde von folgenden Pilotverbünden eine erste Evaluierung des Systems durchgeführt:

  • Das internationale Graduiertenkolleg „The Brain in Action“, mit dem Ansprechpartner Prof. Dr. Frank Bremmer
  • Das Forschungsnetzwerk „Re-Konfigurationen“, mit dem Ansprechpartner Dr. Achim Rohde
  • Die Universitätsbibliothek, mit dem Ansprechpartner Dr. Timo Glaser

Derzeit werden auf Basis der Evaluationsergebnisse Spezifikationen erstellt, anhand derer Converis an die Bedürfnisse der Philipps-Universität Marburg angepasst wird. Nach Abschluss dieses Anpassungsprozesses wird es Schulungen geben, die den Einstieg in das System begleiten und den Informationsbedarf innerhalb der Philipps-Universität decken.

Wer sind Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an der Philipps-Universität?

Porträt Vizepräsident Prof. Dr. Joachim Schachtner
Foto: Rolf K. Wegst
Projektleitung

Prof. Dr. Joachim Schachtner
Vizepräsident für Informations- und Qualitätsmanagement

Tel. ++49(0)6421-28 26240
Fax ++49(0)6421-28 21345

Sprechzeiten: nach Vereinbarung über das Sekretariat (Tel. 28-26153)

 
Friederike Klinke
Standortkoordination

Dipl.-Pol. Friederike Klinke
Projektreferentin

Tel. ++49(0)6421-28 25544
Fax ++49(0)6421-28 27014

Sprechzeiten: Montag bis Freitag

Weiterführende Links:
  1. HeFIS-Verbund
  2. Positionspapier (pdf-Format) der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI)
  3. Converis5 (ausgewähltes Produkt)
  4. Thomson Reuters (Anbieter)
  5. Pressemitteilung des HeFIS-Verbundes (pdf-Format)