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Verfügbarkeit und Interoperabilität

Leichte Verfügbarkeit und hinreichende Interoperabilität von Daten sind grundlegende Voraussetzungen für eine digital gestützte Wissenschaft. Um dies umzusetzen, entwickeln die HeFDI-Hochschulen Lösungen für die Unterstützung des aktiven Datenmanagements, institutionelle Repositorien und Langzeitarchivierung.

Aktives Datenmanagement

HeFDI hat vorhandene Dienste für das aktive Datenmanagement gesichtet und im Abgleich mit den Bedarfsnachfragen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Lücken identifiziert, zu denen in den kommenden Jahren Dienste aufzubauen sind. Zudem konnten mehrere Sonderforschungsbereiche darin unterstützt werden, eigene Informationsinfrastrukturprojekte zum aktiven Datenmanagement einzuwerben.

Repositorien

Seit 2019 werden an drei der beteiligten Hochschulen institutionelle Forschungsdatenrepositorien angeboten. Im Betrieb der Repositorien setzen die HeFDI-Partner auf Arbeitsteilung: Die Philipps-Universität Marburg (UMR) und die Technische Universität Darmstadt (TUDa) hosten Repositorien für weitere hessische Hochschulen und gewährleisten den technischen Betrieb sowie den 3rd-Level-Support. Die Justus-Liebig-Universität baut ebenfalls eine institutionelle Repositorienlösung auf.
Durch die Kooperation beim Aufbau und Betrieb des Repositoriums wird eine maximale Interoperabilität und die Vermeidung von Insellösungen innerhalb Hessens angestrebt. Die im Repositorium verwendeten Metadaten beruhen auf einem in HeFDI entwickelten und verwendeten Standard, der sich auf Empfehlungen von DataCite (Institut zur DOI-Registrierung) und DINI (Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e.V.) stützt. Anpassungen und Weiterentwicklungen der Repositorien werden in HeFDI gemeinsam diskutiert, bearbeitet und nachgenutzt. So entstehen erhebliche Synergien und Kostenersparnisse.
Die technische Basis bildet die Open Source Repositorien-Software DSpace. Sie ist eine der meist genutzten Repositorien-Softwares weltweit und wird von einer großen, internationalen Community gepflegt und weiterentwickelt.
Durch diese gemeinsame Repositorienlösung verfügen alle HeFDI-Hochschulen über die Option, zeitnah eine Lösung zur Aufbewahrung und ggf. Publikation von Forschungsdaten an der eigenen Institution realisieren zu können. Sie können somit unkompliziert den neuen Leitlinien der DFG entsprechen.

Zu den Repositorien:

Repositorium der Philipps-Universität Marburg: data_UMR
Repositorium der Technischen Universität Darmstadt: TUdatalib
Repositorium der Universität Kassel: DaKS
Repositorium der Justus-Liebig-Universität Gießen: JLUdata

Langzeitverfügbarkeit von Forschungsdaten

Die Langzeitarchivierung von Forschungsdaten ist aufgrund ihrer Heterogenität eine weitgehend ungelöste Frage. In enger Abstimmung mit infrastrukturellen Akteuren im Land Hessen hat sich HeFDI daran beteiligt, den Status Quo zur Langzeitarchivierung von Forschungsdaten zu eruieren. Zudem wirkt HeFDI in der Steuerungsgruppe des Projekts Langzeitverfügbarkeit an hessischen Hochschulen (LaVaH) mit. Für HeFDI ist Langzeitverfügbarkeit von Forschungsdaten vor allem eine Frage der Metadatenstandards und Workflows im Zuge der Repositorien. Hier sucht HeFDI mittelfristig nach prozeduralen Lösungen und entsprechenden Ressourcen.

HeFDI Flyer zu Datenpublikationen 1
HeFDI Flyer zu Datenpublikationen 2
HeFDI Flyer zu Elektronischen Laborbüchern
HeFDI Flyer zu Speichermedien
HeFDI Flyer zu Metadaten
HeFDI Flyer zur Aufbewahrung von Bild- und audiovisuellen Daten