15.08.2012
Konferenz für wissenschaftlichen Nachwuchs der Keltologie wird von Prof. Dr. Erich Poppe und der Ersten Botschaftssekretärin der Botschaft der Republik Irland eröffnet
Vom 17. - 19. August veranstalten die Doktorandinnen und Doktoranden der Studienrichtung Keltologie der Philipps-Universität Marburg das International Celtic Studies Postgraduate Seminar 2012, eine internationale Konferenz für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus allen Teildisziplinen der Keltologie.
Das Fach Keltologie, für das innerhalb Deutschlands nur noch in Marburg ein Masterstudiengang angeboten werden kann, befasst sich mit den keltischen Sprachen und dem durch diesen Sprachzweig definierten keltischen Kulturkreis.
Der Schwerpunkt der Marburger Keltologie liegt insbesondere auf der sprachwissenschaftlichen und literaturwissenschaftlichen Erforschung mittelalterlicher irischer und walisischer Sprachzeugnisse. Die zahlreichen in diesen Sprachen überlieferten Texte verweisen nicht nur auf eine reichhaltige Textkultur im mittelalterlichen Irland und Wales, sondern stellen auch eine wichtige Quelle für verschiedene andere Forschungsdisziplinen wie etwa Theologie, Geschichte, Literaturwissenschaft oder Sprachwissenschaft dar.
Das International Celtic Studies Postgraduate Seminar soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Forschungsrichtungen der Keltologie eine Plattform bieten, auf der sie ihre Forschungsprojekte anderen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern vorstellen können.
Aufgrund der hervorragenden internationalen Vernetzung und der langen Tradition der Marburger Keltologie werden auf der Konferenz Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zahlreichen Ländern vertreten sein und es werden neben Vortragenden aus Deutschland auch Gäste aus England, Irland, Wales, Argentinien, Russland, Polen, Norwegen, Frankreich und den USA sprechen. Das Spektrum der vorgetragenen Themenfelder umfasst Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, mediävistische Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft der Moderne und frühen Neuzeit wie auch Sprachwissenschaft.
Prof. Dr. Erich Poppe, Professor für Keltologie an der Philipps-Universität Marburg, wird die vom Graduiertenzentrum und dem Ursula-Kuhlmann-Fonds der Philipps-Universität unterstützte Konferenz am Freitag, den 17.8. um 18 Uhr im Fürstensaal des Marburger Schlosses mit dem öffentlichen Vortrag Medieval Irish Narrative, Humour and Carnival eröffnen. Anschließend wird es einen Empfang im Foyer des Schlosses geben. Die Erste Botschaftssekretärin der Botschaft der Republik Irland in Berlin wird die Eröffnungsveranstaltung zudem mit einigen Worten einleiten.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Tagung.
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Axel Harlos
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