Exponate und Präsentationsformen
Die Marburger anatomische Sammlung umfaßt heute etwa 3000 Präparate aus
der Zeit von 1650 bis 1920. Zahl und Form der einzelnen Exponate sind
außerordentlich unterschiedlich:
Neben Feuchtpräparaten (in Formalin-gefüllten Glasbehältern aufbewahrten
Präparaten) aus dem Gebiet der systematischen und topographischen Anatomie, der Embryologie, der Mißbildungslehre und der
vergleichenden Anatomie gibt es eine Sammlung von Skeletten und
Einzelknochen. Schädel und Totenmasken von Hingerichteten, Präparate zur
Schädel- und Zahnentwicklung und die Rassenschädelsammlung bilden einen
weiteren Schwerpunkt. Wachs- und Gipsmodelle menschlicher Organe und
Körperteile aus der Zeit vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zu
kommerziellen, in Serie gefertigten Präparaten vom Beginn des 20.
Jahrhunderts sind neben anatomischen Zeichnungen, Kupferstichen und
Ölgemälden zu sehen. Alte Mikroskope, das Haupthandwerkszeug der Anatomen
des späten 19. Jahrhunderts, anatomische Geräte und chirurgisches Instrumentarium vervollständigen das
Ensemble.
Abb links oben: Vitrinen im Foyer des
Museums
Abb rechts oben: Vergleichende Anatomie
Abb links unten: Mikroskope
Abb rechts unten: Die Osteologische Skelett-Sammlung


