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Exponate und Präsentationsformen


Die Marburger anatomische Sammlung umfaßt heute etwa 3000 Präparate aus der Zeit von 1650 bis 1920. Zahl und Form der einzelnen Exponate sind außerordentlich unterschiedlich:
Neben Feuchtpräparaten (in Formalin-gefüllten Glasbehältern aufbewahrten Präparaten) aus dem Gebiet der systematischen und topographischen Anatomie, der Embryologie, der Mißbildungslehre und der vergleichenden Anatomie gibt es eine Sammlung von Skeletten und Einzelknochen. Schädel und Totenmasken von Hingerichteten, Präparate zur Schädel- und Zahnentwicklung und die Rassenschädelsammlung bilden einen weiteren Schwerpunkt. Wachs- und Gipsmodelle menschlicher Organe und Körperteile aus der Zeit vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zu kommerziellen, in Serie gefertigten Präparaten vom Beginn des 20. Jahrhunderts sind neben anatomischen Zeichnungen, Kupferstichen und Ölgemälden zu sehen. Alte Mikroskope, das Haupthandwerkszeug der Anatomen des späten 19. Jahrhunderts, anatomische Geräte und chirurgisches Instrumentarium vervollständigen das Ensemble.


Foyer der Sammlung Vergleichende Anatomie

Mikroskope Osteologie



Abb links oben: Vitrinen im Foyer des Museums
Abb rechts oben: Vergleichende Anatomie
Abb links unten: Mikroskope
Abb rechts unten: Die Osteologische Skelett-Sammlung


Zuletzt aktualisiert: 05.07.2007 · Harald Balz

 
 
 
Fb. 20 - Medizin

Museum anatomicum - Medizinhistorisches Museum, Robert-Koch-Str. 6, 35037 Marburg
Tel. 06421/28-67088, Fax 06421 58-61548, E-Mail: balz@staff.uni-marburg.de

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