01.11.2019 "Kleine Fächer-Wochen" beginnen am 5. November 2019

Podiumsdiskussion zu Berufschancen von Absolventinnen und Absolventen Kleiner Fächer eröffnet Veranstaltungsreihe

Aufgeschlagene Bücher auf einem Tisch, im Hintergrund bunte Stifte in einem Stiftehalter
Foto: Anna Heller
An der Philipps-Universität Marburg beteiligen sich 24 Fächer an den "Kleine Fächer-Wochen". Eines davon ist die Iranistik. Aus diesem Fach stammt das Themenfoto.

Kleine Fächer wie Keltologie, Neurolinguistik oder Iranistik arbeiten an gesellschaftlich hochrelevanten Themen, erweitern unser Wissen oder bewahren unser kulturelles Erbe – diese unverzichtbare Rolle soll bei den „Kleine Fächer-Wochen“ deutlich werden. Zum Auftakt der Marburger Veranstaltungsreihe stehen am Dienstag, 5. November 2019, ab 18 Uhr in der Aula der Alten Universität vor allem die beruflichen Chancen für Absolventinnen und Absolventen Kleiner Fächer im Fokus. „Kleine Fächer studieren: Kompetenzen und Chancen für den internationalen Arbeitsmarkt“ ist das übergeordnete Thema einer Keynote und der anschließenden Podiumsdiskussion.

Welche Jobchancen haben Absolventinnen und Absolventen Kleiner Fächer? Eine wichtige Frage, die sowohl vor als auch nach Studienbeginn eine große Rolle spielt. Auf der einen Seite steht die Befürchtung, Nischenwissen zu erlangen, das nur selten gefragt ist. Auf der anderen Seite steht die Gewissheit, im eigenen Themengebiet nur wenig Konkurrenz zu haben. Das sind Fragen, die sich in ähnlicher Weise in vielen Geisteswissenschaften stellen. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Präsidentin der Philipps-Universität, Prof. Dr. Katharina Krause, wird sich Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, in seiner Keynote "Zuhause in der weiten Welt von morgen. Warum 'Kleine Fächer' unverzichtbar sind" der wichtigen Rolle der Kleinen Fächer in der Berufswelt widmen.

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

  • Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder,
  • Prof. Dr. Evelyn Korn, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Philipps-Universität,
  • Prof. Dr. Kati Hannken-Illjes, Leiterin des Marburgers Projekts und Professorin für Sprechwissenschaft,
  • Stephanie Fuchs, Leiterin der Kommunikation bei CSL Behring, Standort Marburg, und
  • Florian Carl Eisenblätter, Doktorand der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Archivar, Mast-Jägermeister SE.

Marion Kuchenny, die unter anderem für den Hessischen Rundfunk tätig ist, moderiert die Diskussion.

Das Programm

Die Philipps-Universität Marburg stellt im Rahmen der Veranstaltungsreihe 24 Kleine Fächer der Sozial- und Geisteswissenschaften vor – unter anderem durch ein dreimonatiges gemeinsames Ausstellungsforum aller beteiligten Fächer, eine wöchentliche Vortragsreihe unter Beteiligung von Alumni aus unterschiedlichen und renommierten Berufsfeldern, eine Dokumentarfilmreihe zum Arabischen Frühling, Podiumsgespräche, unter anderem der Archäologie mit türkischen Universitäten, sowie einen interaktiven, experimentreichen Messetag zum Thema „mit Sprache“. Übergeordnetes Motto der Marburger „Kleine Fächer-Wochen“ ist „Die weite Welt vor Ort. Der Beitrag der Kleinen Fächer zur Internationalisierung der Universität“.

Weitere Informationen:

Auch die Goethe-Universität Frankfurt und die Justus-Liebig-Universität Gießen zeigen während der „Kleine Fächer-Wochen“ die Vielgestaltigkeit der hessischen Fächerlandschaft. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fördert die drei hessischen Universitäten dabei mit jeweils etwa 50.000 Euro.

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