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Eine algebraische Fläche vom Grad 6 (eine "Sextik"), die 65 Singularitäten besitzt.
 
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Arten von Lehrveranstaltungen

Vorlesung

Die Vorlesung ist in der Regel ein Frontalvortrag, in der der Dozent ein Fachgebiet gemäß ihrem gegenwärtigen begrifflichen und inhaltlichen Stand darstellt. Es gibt in der Mathematik und Informatik drei Arten von Vorlesungen: Grundvorlesungen (Grundmodule), mittlere Vorlesungen (Aufbaumodule) und vertiefende Vorlesungen (Vertiefungsmodule).

Informationen zu den einzelnen Vorlesungen erhält man durch das allgemeine Vorlesungsverzeichnis der Universität (LSF) und durch die Vorlesungsvorschau des Fachbereichs am schwarzen Brett und auf der Internetseite des Fachbereichs.

Übung bzw. Tutorium

Parallel zu den meisten Vorlesungen findet eine Übung (Tutorium) statt. Hier werden wöchentlich Übungsaufgaben gestellt, welche zu Hause schriftlich zu bearbeiten sind. In einer meist zweistündigen Sitzung werden dann die korrigierten Übungsaufgaben in einer kleinen Gruppe unter der Leitung eines studentischen Tutors besprochen. Der Hauptzweck dieser Übungsaufgaben ist es, sich selbständig mit dem Stoff der Vorlesung auseinanderzusetzen. Nur durch intensive Beschäftigung mit den Übungsaufgaben und daher auch mit den Sätzen, Beweisen etc. der Vorlesung ist es möglich, den Stoff einer Vorlesung wirklich zu verstehen. Weiterhin soll im Tutorium die schriftliche und mündliche Darstellung der Inhalte erlernt werden. Um eine Vorlesung erfolgreich abzuschliessen, müssen in der Regel die Hälfte der Übungsaufgaben korrekt gelöst werden. Ferner sind in der Regel eine Klausur oder eine mündliche Prüfung zu bestehen.

Praktikum

Ein Praktikum soll das selbständige Bearbeiten umfangreicher konkreter Projekte einüben sowie einen fundierten theoretischen Hintergrund vermitteln. Unter Anleitung wird ein Problem modelliert und in einem Programm umgesetzt. Das Ergebnis wird in einem Bericht festgehalten und in einem Vortrag vorgestellt.

Seminar

In einem Seminar tragen einzelne Studierende unter der Leitung eines Dozenten über ein ausgewähltes Thema vor. Meist wird ihnen vom Seminarleiter die passende Literatur zum Thema vorgeschlagen. Die Aufgabe des Studenten ist es, den Stoff so aufzubereiten, dass die anderen Teilnehmer des Seminars dem Vortrag folgen können. Der Student soll hierbei neben den vertiefenden inhaltlichen Kenntnissen in einem bestimmten Themengebiet die verständliche Aufbereitung und Darstellung eines komplexen Themas erlernen. Als Voraussetzung für ein Seminar werden meist die Inhalte einer mittleren oder vertiefenden Vorlesung benötigt.

Bei den Seminaren wird in einigen Fällen zwischen Proseminaren und Hauptseminaren unterschieden. Hauptseminare unterscheiden sich von den Proseminaren durch einen höheren wissenschaftlichen Anspruch. Proseminare dienen zur Vorbereitung auf die Hauptseminare und können auch schon im Grundstudium absolviert werden.

Zuletzt aktualisiert: 06.10.2006 · Dalmis

 
 
 
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