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Podiumsdiskussion im Rahmen des Studium generale

Veranstaltungsdaten

22. November 2017 20:15 – 22. November 2017 21:45
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Audimax, Biegenstraße 14, Marburg

Vom „roten Marburg“ ist mit Blick auf das Jahr „1968“ und die Zeit danach immer wieder die Rede. Eine Podiumsdiskussion im Rahmen des Studium generale zum Thema „1968“ richtet am 22. November 2017 den Blick auf Universität und Stadt in den späten 1960er und 1970er Jahren und fügt dem Vortragsprogramm des Wintersemesters damit eine lokale Facette hinzu.

Wie erwarb sich Marburg den Ruf, eine „rote Universität“ zu sein? Welche Personen, nicht nur Professoren, spielten dabei eine Rolle? Wie äußerten sich die Aufbrüche der späten 1960er Jahre, aber auch die Spannungen und Konflikte der Zeit, in Stadt und Universität? Welche Bezüge gab es zwischen Stadt und Universität, welche Wechselwirkungen zwischen Universitäts- und Stadtpolitik, wie manifestierte sich „1968“ in der städtischen Gesellschaft? Sind heute noch Spuren von „1968“ zu erkennen?

Über diese und andere Fragen diskutieren der Politikwissenschaftler und Kommunalpolitiker Professor Georg Fülberth, Schüler Wolfgang Abendroths und seit 1974 Professor für Politikwissenschaft in Marburg, Dr. Wolfgang (Harry) Hecker, um 1968 Student der Politikwissenschaft in Marburg, später wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschulpolitiker, sowie der Historiker Professor Wolfgang Wippermann (Berlin), der in Marburg studierte und Doktorand bei Ernst Nolte war. Die Diskussion moderieren die Professoren Thorsten Bonacker (Soziologie) und Eckart Conze (Geschichte).

Referierende

Prof. Georg Fülberth
Dr. Wolfgang (Harry) Hecker
Prof. Wolfgang Wippermann

Veranstalter

Prof. Dr. Thorsten Bonacker, Zentrum für Konfliktforschung
Prof. Dr. Eckart Conze, Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften

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