Die Philipps-Universität und das Institut für Leibesübungen in der NS-Zeit

Eröffnungsveranstaltung zum Workshop „Leibeserziehung und Sport in der Universitätsgeschichte von 1924 bis 1974“

Veranstaltungsdaten

22. November 2018 19:00 – 22. November 2018 21:00

Landgrafensaal des Hessischen Staatsarchivs, Friedrichsplatz, 35037 Marburg

Ein zweitägiger Workshop widmet sich am 23. und 24. November 2018 der Geschichte des Instituts für Leibesübungen (IfL) der Philipps-Universität Marburg. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Zeit des Nationalsozialismus. Prof. Dr. Peter Jaeck, Prof. Dr. Hans Möckelmann und Prof. Dr. Erich Lindner leiteten in dieser Zeit nacheinander das IfL. Der erste akademische Leiter des IfL, Peter Jaeck, spielte von 1923 bis zu seinem Tod 1937 eine wesentliche Rolle, da er auch an der Umsetzung der nationalsozialistischen Hochschulsportordnung von 1934 maßgeblich beteiligt war und bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936 gemeinsam mit Prof. Dr. Carl Krümmel  den  internationalen wissenschaftlichen Kongress sowie das Studentenlager leitete.

Dem Workshop vorangestellt ist am Donnerstag, 22. November, eine Eröffnungsveranstaltung. Dabei spricht ab 19.15 Uhr die Gießener Historikerin Prof. Dr. Anne Nagel über „Die Philipps-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus“ und im Anschluss ab 20 Uhr der Göttinger Sportwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Buss über „Die institutionelle und wissenschaftliche Integration der Institute für Leibesübungen in den Universitäten von 1924 bis 1974“.

Referierende

Prof. Dr. Anne Nagel (Gießen); prof. Dr. Wolfgang Buss (Göttingen)

Veranstalter

Institut für Sportwissenschaft und Motologie des Fachbereichs Erziehungswissenschaften (Prof. Dr. Ralf Laging & Dr. Alexander Priebe) und Fachgebiet Neueste Geschichte des Fachbereichs Geschichte und Kulturwissenschaften mit Unterstützung des Arbeitskreises Universitätsgeschichte (Prof. Dr. Eckart Conze)

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