20.06.2018 Neue Parkordnung für den Alten Botanischen Garten

Areal am Fuße der Marburger Oberstadt ist beliebter Aufenthaltsort

Foto von einer Parkbank im Alten Botanischen Garten
Foto: Christina Mühlenkamp
Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt sowie Beschäftigte und Studierende der Universität schätzen den Alten Botanischen Garten als Erholungsraum.

Besonders im Sommer ist der Alte Botanische Garten der Philipps-Universität im Zentrum der Stadt ein beliebter Erholungsraum. Seine zentrale Rolle wird in Zukunft noch verstärkt – zwischen dem Alten Botanischen Garten und der Elisabethkirche nimmt der Campus Firmanei, das neue geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Zentrum der Universität Marburg, immer mehr Gestalt an. Für den Schutz des rund 200 Jahre alten historischen Gartendenkmals und für ein respektvolles Miteinander hat das Präsidium der Philipps-Universität eine neue Parkordnung beschlossen, die ab sofort gilt.

Durch die Eröffnung der neuen Universitätsbibliothek, dem Herzstück des neuen Campus Firmanei, ist auch der Alte Botanische Garten belebter geworden. „Es freut mich, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt, die Beschäftigten der Universität und die Studierenden den Garten schätzen und die einladenden Wege, die Sitzgelegenheiten und Liegebereiche zur Erholung, zu Spaziergängen oder auch zu Gesprächen in dieser herrlichen Umgebung nutzen“, sagt Dr. Friedhelm Nonne, Kanzler der Universität Marburg. „Damit alle gleichermaßen in den Genuss des Gartens kommen können, ist ein schonender Umgang mit der Parkanlage und gegenseitige Rücksichtnahme der Besucherinnen und Besucher notwendig. Die Parkordnung ist die Grundlage für die Wahrung des Gartens als Erholungsraum.“

Die neue Ordnung enthält Angaben über die Nutzung, zum Beispiel die Nachtruhe von 22 bis 7 Uhr und ein explizites Alkoholverbot im gesamten Alten Botanischen Garten. Zum Schutz von seltenen Pflanzen auf den Grünflächen gilt außerdem, dass nur ausgewiesene Flächen als Liegewiesen genutzt werden dürfen. Die vollständige Parkordnung ist auf Hinweisschildern an den Eingängen des Gartens ab sofort einsehbar.

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