08.02.2018 Uni-Präsidentin wird Ehrensenatorin der Justus-Liebig-Universität

Prof. Dr. Katharina Krause gemeinsam mit Katja Urbatsch und Prof. i.R. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer ausgezeichnet

Pressemitteilung der Justus-Liebig-Universität

Sie haben sich persönlich für die enge Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) stark gemacht, eröffnen zahlreichen jungen Leuten nicht-akademischer Herkunft einen Zugang zum Studium oder nehmen die eigenen Forschungen zu zentralen ethischen und moralischen Fragen zum Anlass für jahrzehntelanges gesellschaftliches Engagement: In Anerkennung ihrer herausragenden Verdienste um die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) verleiht der Senat in seiner Sitzung am 7. Februar 2018 die Würde einer Ehrensenatorin bzw. eines Ehrensenators an drei Persönlichkeiten: Prof. Dr. Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, Katja Urbatsch, Gründerin und hauptamtliche Geschäftsführerin von „Arbeiterkind.de“, und Prof. i.R. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer, Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Bildungsforschung an der JLU.

Prof. Dr. Katharina Krause, anerkannte Kunsthistorikerin, und seit 2010 Präsidentin der Philipps-Universität Marburg (UMR), habe seit ihrem Amtsantritt konsequent den Weg einer immer stärkeren Kooperation mit der JLU beschritten und mit ihrer vertrauensvollen Art der Zusammenarbeit ein völlig neues Kapitel in der Beziehung und in der Kooperation zwischen den beiden Nachbaruniversitäten Marburg und Gießen aufgeschlagen, sagte der Gießener Universitätspräsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee bei der Ehrung. Prof. Dr. Krause habe es durch ihr kollegiales Engagement ermöglicht, dass zunächst der Kooperationsvertrag Mittelhessen von 2005 erneuert und vertieft werden konnte. Im Jahr 2012 wurde die Forschungsallianz beider Universitäten und im Jahr 2016 mit Unterstützung der hessischen Landesregierung der Forschungscampus Mittelhessen gegründet. Als hochschulübergreifende Einrichtung der JLU, der UMR und der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) gilt der Forschungscampus Mittelhessen als Best-Practice-Beispiel für strategische Verbundbildung zum Wohle der Wissenschaft und zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit.

JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee überreichte zum Auftakt der Senatssitzung die Urkunden, gratulierte den beiden neuen Ehrensenatorinnen sowie dem neuen Ehrensenator herzlich und würdigte die drei Personen, die mit ihrem Engagement seit vielen Jahren nach außen wirken und sich dabei um die JLU in besonderer Weise verdient gemacht haben: „Sie alle zeigen beispielhaft – zwar auf ganz unterschiedliche Weise, aber doch alle mit höchstem persönlichen Einsatz –, welche Früchte eine erfolgreiche Kooperation tragen kann, wie Mitglieder der JLU zivilgesellschaftliches Engagement leben und wie aus Ideen große Initiativen hervorgehen können, die bundesweit gesellschafts- und bildungspolitisch bedeutsam sind und somit eine große Strahlkraft haben. Ich bin Ihnen allen dankbar, dass sie mit Ihrem persönlichen Einsatz nicht zuletzt dem Ansehen der JLU in herausragender Weise gedient haben.“

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