06.03.2019 Lungenhochdruck und Rechtsherzversagen im Fokus

Internationaler Kongress des Sonderforschungsbereiches 1213 an der Universität Gießen

Gruppenfoto der Teilnehmenden
Foto: Elizabeta Krstic
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des internationalen Kongresses im Biomedizinischen Forschungszentrum Seltersberg (BFS).

Lungenhochdruck und Rechtsherzversagen standen im Mittelpunkt eines internationalen Kongresses an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich zum Austausch aktueller Forschungsergebnisse mit internationalen Gästen im Biomedizinischen Forschungszentrum Seltersberg getroffen. Organisiert wurde der Kongress, der heute endet, von dem Sonderforschungsbereich 1213 „Pulmonale Hypertonie und Cor Pulmonale“.

„Dass so renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt unserer Einladung nach Gießen gefolgt sind, ist ein Zeichen für die internationale Sichtbarkeit unserer Forschung“, sagt Prof. Dr. Norbert Weißmann, Sprecher des SFB. „Ohne den regen Austausch von Ideen kann die moderne Wissenschaft nicht existieren.“ Bei dem Symposium erhielten auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die Gelegenheit, ihre Projekte einem Expertenpublikum vorzustellen und darüber zu diskutieren.

Der SFB 1213 ist ein Forschungsverbund an der JLU, der seit dem Jahr 2016 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. In 19 Projekten werden Fragestellungen zur Entstehung von Gefäßveränderungen bei Lungenhochdruck und deren Auswirkungen auf das rechte Herz und den Lungenkreislauf bearbeitet. Beteiligt sind außer der JLU noch das Max-Planck-Institut für Herz-Lungenforschung in Bad Nauheim und die Philipps-Universität Marburg. Eine enge Kooperation besteht zudem mit dem Imperial College London (Großbritannien).

Weitere Informationen:

www.uni-giessen.de/fbz/fb11/forschung/schwerpunkte/sfb/SFB1213

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