08.04.2021 Impfstoffforschung und -produktion in Marburg: ein Standort mit Geschichte

Digitale Vortragsreihe zur Geschichte der Behringwerke im 20. Jahrhundert

Foto eines Pferdeappells
Quelle: BAM, Liste 09/03, Nr. 1897, Schrank U2, Lade Q
Die digitale Vortragsreihe vermittelt Einblicke in die Geschichte der Behringwerke von der Gründungszeit vor dem Ersten Weltkrieg über die Phase der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. Auf dem Foto ist ein Pferdeappell im Jahr 1930 zu sehen - Pferde spielen in der Geschichte der Behringwerke eine wichtige Rolle. Aus ihrem Blut gewann Emil von Behring das Serum für einen Impfstoff gegen Diphtherie.

Impfstoffforschung und -produktion steht wegen der Corona-Pandemie derzeit besonders im Fokus der Öffentlichkeit. Marburg spielt in beiden Feldern seit mehr als 100 Jahren eine wichtige Rolle - seit der Gründung der Behringwerke durch den Medizinnobelpreisträger und Professor Emil von Behring Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte der Behringwerke und die Kooperation mit der Philipps-Universität behandelt das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Philipps-Universität Marburg in einer digitalen Vortragsreihe im Sommersemester.

Unter dem Titel „Seuchenbekämpfung, Wissenschaft und Unternehmensstrategien: Die Philipps-Universität Marburg und die Behringwerke im 20. Jahrhundert“ beleuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachbereiche die Entwicklung der Werke von der Gründungszeit vor dem Ersten Weltkrieg über die Phase der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts.

Die interdisziplinäre Vortragsreihe startet am 21. April und findet immer mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr digital statt. Der Online-Link mit Zugangsdaten kann jeweils ein bis zwei Tage vor dem jeweiligen Vortrag per E-Mail über grohmann@uni-marburg.de  angefragt werden.

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