27.04.2026 Delegation aus Kalabrien stärkt Forschungskooperation mit der Universität Marburg

Zweitägiger Besuch im Rahmen der europäischen Hochschulallianz EUPeace setzt Impulse für gemeinsame Projekte und internationale Vernetzung

Gruppenfoto mit Menschen aus Marburg und Calabrien
Foto: Jan Bosch
Treffen sich zu einem 2-tägigen, intensiven Austausch in Marburg: Forschende und Verwaltungsmitarbeitende der Universität in Calabrien (Università della Calabria, Italia) und der Philipps-Universität Marburg. Die Delegation mit rund einem Dutzend Gästen wird vom dortigen Rektor der Universität, Gianluigi Greco (Mitte rechts neben Uni-Vizepräsidentin Evelyn Korn), angeführt.

Am 27. und 28. April empfängt die Philipps-Universität Marburg eine elfköpfige Delegation der Università della Calabria. Angeführt wird die Gruppe von Rektor Gianluigi Greco, begleitet von neun Professorinnen und Professoren aus einem breiten Fächerspektrum – insbesondere aus den Natur- und Lebenswissenschaften, aber auch aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Viele der Gäste übernehmen zentrale Funktionen innerhalb der europäischen Hochschulallianz EUPeace, unter anderem im Governing Board, Research Council und Steering Committee sowie als Sprecher eines Research Hubs. Ziel des Besuchs ist es, die bestehende Zusammenarbeit im Rahmen von EUPeace zu vertiefen, neue gemeinsame Forschungsprojekte anzustoßen und Einblicke in die Forschungsinfrastrukturen der Partneruniversitäten zu gewinnen.

Zum Auftakt wurden die Gäste von Vizepräsidentin Prof. Dr. Evelyn Korn, zugleich Chair des EUPeace Governing Board, sowie von Prof. Dr. Thorsten Bonacker, Presidents’ Delegate von EUPeace und Leiter des Arbeitspakets „Research Hubs and Doctoral Studies“, begrüßt. Im Anschluss stehen fachbezogene Arbeitstreffen in gemischten Gruppen auf dem Programm, unter anderem zu „Responsible and Ethical AI“, „Material Science“, „Microbiology/Biochemistry“, „Chemistry“, „Gender Studies“ sowie „Management Engineering/Underwater Cultural Heritage“. Darüber hinaus dient der Besuch der Vorbereitung weiterer gemeinsamer Aktivitäten – auch mit Blick auf die EUPeace Conference, die im September 2026 von der Università della Calabria ausgerichtet wird und sich dem Thema „Global warming and its impact: Connections with emerging conflicts, migrations, and health issues“ widmet.

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